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Erscheint vorauss. 2. Februar 2026
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Als der melancholische Literaturwissenschaftler Felix Elsner das beträchtliche Vermögen seines exzentrischen Onkels Berengar erbt, erhält er nicht nur Geld, sondern auch einen Auftrag: Er soll einen Roman über seine Familie schreiben und den Spuren seiner süditalienischen Mutter Adalgisa in der Bergstadt Serra folgen. Serra, ein von Mauern, Krypten und überwucherten Gärten umschlossener Ort, in dem sich Gegenwart und Vergangenheit, Lebende und Tote umschweben, wird zum Schauplatz eines Schicksalsdreiecks. Hier begegnet Felix Elsner dem charismatischen Bischof Daniele Lo Chiaro, der in seiner…mehr

Produktbeschreibung
Als der melancholische Literaturwissenschaftler Felix Elsner das beträchtliche Vermögen seines exzentrischen Onkels Berengar erbt, erhält er nicht nur Geld, sondern auch einen Auftrag: Er soll einen Roman über seine Familie schreiben und den Spuren seiner süditalienischen Mutter Adalgisa in der Bergstadt Serra folgen. Serra, ein von Mauern, Krypten und überwucherten Gärten umschlossener Ort, in dem sich Gegenwart und Vergangenheit, Lebende und Tote umschweben, wird zum Schauplatz eines Schicksalsdreiecks. Hier begegnet Felix Elsner dem charismatischen Bischof Daniele Lo Chiaro, der in seiner Berufung zwischen der Gewalt der Camorra und der Machtpolitik der Kirche aufgerieben wird, und Ada Leveling, einer dänischen Literaturwissenschaftlerin und leidenschaftlichen Gegnerin kirchlicher Heuchelei. Zwischen den Dreien entspinnt sich ein dichtes Geflecht aus Freundschaft und geistiger Nähe. Ada und Daniele verlieben sich, ein schmerzhafter Kampf zwischen Erfüllung und Verzicht beginnt, den Felix als Freund und stiller Beobachter begleitet, während Giftanschläge, ein Priestermord und alte Familiengeheimnisse das Leben der Dreien und die Stadt selbst ins Wanken bringen. Im Ringen um das "Werk der linken Hand Gottes", die unversöhnte, unvollendete Schöpfung, stellt der Roman von Maria Magdalena Leonhard die Frage, ob Liebe und Berufung einander zerstören können - und ob der einzelne Mensch mehr sein kann als ein Werkzeug des Schicksals.
Autorenporträt
Maria Magdalena Leonhard studierte in ihrer Geburtsstadt München Archäologie und Kunstgeschichte sowie Etruskologie in Florenz und Rom. Nach ihrer Promotion lebte sie längere Zeit in Italien. 20 Jahre war sie als Dozentin für Deutsche Sprache am Goethe-Institut in München tätig. 1990 erhielt Leonhard den 'Münchner Förderpreis Literatur' für ihren deutsch-italienischen Lyrikband 'Poesie 1962/82' (1985), mehrere Publikationen in der Zeitschrift 'Literatur in Bayern' folgten. 2013 veröffentlichte sie mit großem Erfolg die historische Aufarbeitung des 'Falls' der Fanny von Ickstatt.