Lange bevor Deutschland entstand, begann seine Auseinandersetzung mit dem westlichen Europa. Das ist nur scheinbar paradox, denn mit den Rheinlanden und dem Land südlich der Donau haben die Deutschen teil am Gebiet der alten lateinisch-christlichen Ökumene des weströmischen Reiches, und bis an die Ufer von Elbe und Saale bewohnen sie einen einst durch die Franken erschlossenen Raum.
Das, was sie selbst an christlich-fränkischer Substanz erworben hatten, trugen sie seit dem Hochmittelalter weiter nach Osten in die slawischen Siedlungsgebiete: Was sich die Menschen östlich der Elbe im Hochmittelalter aneigneten, kannte man zwischen Weser und Elbe seit dem zehnten, im Rhein/Weser-Raum seit dem achten und neunten Jahrhundert, und den Bewohnern der Rheinlande war es seit der römischen Zeit vertraut. Zwischen dem Westen und dem Osten Deutschlands liegen also tausend Jahre Entwicklungsgeschichte.
Dass die große europäische Zivilisationsgrenze immer quer durch Deutschland verlief und sich
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Das, was sie selbst an christlich-fränkischer Substanz erworben hatten, trugen sie seit dem Hochmittelalter weiter nach Osten in die slawischen Siedlungsgebiete: Was sich die Menschen östlich der Elbe im Hochmittelalter aneigneten, kannte man zwischen Weser und Elbe seit dem zehnten, im Rhein/Weser-Raum seit dem achten und neunten Jahrhundert, und den Bewohnern der Rheinlande war es seit der römischen Zeit vertraut. Zwischen dem Westen und dem Osten Deutschlands liegen also tausend Jahre Entwicklungsgeschichte.
Dass die große europäische Zivilisationsgrenze immer quer durch Deutschland verlief und sich
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"Der Siedler Verlag hat für seine neue Reihe 'Die Deutschen und das europäische Mittelalter' mit Birgit und Peter Sawyers 'Welt der Wikinger' einen überzeugenden Auftakt geliefert, der die Fachwelt und das breite Publikum gleichermaßen begeistern wird. Auf die kommenden Bände sind wir gespannt. "
(Stephan Opitz, Süddeutsche Zeitung)
(Stephan Opitz, Süddeutsche Zeitung)







