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Alexander Gauland ist eines der bekanntesten Gesichter der Partei Alternative für Deutschland (AfD) und seit fast einem Jahrzehnt Bundestagsabgeordneter für diese Partei. Für diesen Rückblick auf ein wechselhaftes politisches Leben hat er eine Blütenlese seiner bisherigen Schriften getroffen und erzählt zusätzlich seinen eigenen, ganz persönlichen Lebenslauf.

Produktbeschreibung
Alexander Gauland ist eines der bekanntesten Gesichter der Partei Alternative für Deutschland (AfD) und seit fast einem Jahrzehnt Bundestagsabgeordneter für diese Partei. Für diesen Rückblick auf ein wechselhaftes politisches Leben hat er eine Blütenlese seiner bisherigen Schriften getroffen und erzählt zusätzlich seinen eigenen, ganz persönlichen Lebenslauf.
Autorenporträt
Alexander Gauland (geb. 1941) ist promovierter Jurist, Publizist zu zahlreichen politischen und historischen Themen und war von 1973-2013 Mitglied der CDU. Im Laufe seiner Parteikarriere war er im Frankfurter Magistrat und im Bundesumweltministerium tätig und leitete von 1987-1991 die hessische Staatskanzlei. Von 1991-2005 war er Herausgeber der in Potsdam erscheinenden Tageszeitung "Märkische Allgemeine". Er war 2013 Gründungsmitglied der Alternative für Deutschland, sitzt für diese seit 2017 im Deutschen Bundestag und ist seit 2019 Ehrenvorsitzender dieser Partei. Zahlreiche Publikationen über englische Geschichte (etwa: "Das Haus Windsor" oder das bei Suhrkamp erschienene "Gemeine und Lords"), deutsche Geschichte (etwa die bei Rowohlt erschienene Helmut-Kohl-Biographie oder das Werk "Die Deutschen und ihre Geschichte") und zum Konservativismus (etwa bei der DVA "Anleitung zum Konservativsein").
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur WELT-Rezension

Ziemlich angewidert bespricht Rezensent Jakob Hayner Alexander Gaulands Erinnerungsbuch. Der Politiker, der für die populistische Wende der AfD mitverantwortlich ist, bezieht sich in diesem Buch vor allem auf Vorbilder, die reine Machtpolitiker im Namen der gesellschaftlichen Elite waren, wie Charles-Maurice de Talleyrand, Helmut Kohl oder, in der Gegenwart, Wladimir Putin. Was Gauland an diesen Figuren schätzt, ist, dass sie die Macht ihrer jeweiligen Staatsgebilde stets im Auge behielten. Dass sie sich oft wenig um die politischen und ökonomischen Interessen der Beherrschten kümmerten ist Gauland Hayner zufolge hingegen ziemlich egal, die breite Masse soll eh nur mit Gerede über Volks- und Schicksalsgemeinschaften oder auch Ressentiments gegen Fremde abgespeist werden. Schlecht weg kommt in diesem Buch, das sich auch mit Gaulands Flucht aus der DDR vor dem Mauerbau beschäftigt, Gorbatschow, was weniger mit Gaulands Sympathien für den Realsozialismus zu tun hat als mit seiner Vorliebe für Imperien aller Art, glaubt denkt der Kritiker. Insgesamt redet Gauland einer zynischen Machtpolitik das Wort, die die bestehenden gesellschaftlichen Eliten schützt und das Volk mit kulturalistischen Unsinn einlullt, resümiert der Kritiker, der den politischen Inhalt dieses Buches klar ablehnt.

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