Lern- und Bildungsprozesse von Menschen mit Alzheimerdemenz sind bisher aus einer erziehungswissenschaftlichen Perspektive nicht empirisch untersucht. Finden Lern- und Bildungsprozesse unter den Bedingungen einer beginnenden Alzheimerdemenz statt und, wenn ja, wie gestalten sich diese? Mithilfe der biographischen Erzählanalyse zeichnet Nora Berner Erleidens-, Lern- und Bildungsprozesse von Menschen mit Alzheimerdemenz empirisch nach, um das Ineinandergreifen von Krankheit und Lebensführung zu verstehen. Es zeigen sich Bedeutungsverschiebungen beim Lern-Arrangement-Prozess mit der Krankheit,…mehr
Lern- und Bildungsprozesse von Menschen mit Alzheimerdemenz sind bisher aus einer erziehungswissenschaftlichen Perspektive nicht empirisch untersucht. Finden Lern- und Bildungsprozesse unter den Bedingungen einer beginnenden Alzheimerdemenz statt und, wenn ja, wie gestalten sich diese? Mithilfe der biographischen Erzählanalyse zeichnet Nora Berner Erleidens-, Lern- und Bildungsprozesse von Menschen mit Alzheimerdemenz empirisch nach, um das Ineinandergreifen von Krankheit und Lebensführung zu verstehen. Es zeigen sich Bedeutungsverschiebungen beim Lern-Arrangement-Prozess mit der Krankheit, Bemühungen um die Aufrechterhaltung von Bildung und der Umgang mit schwindenden Fähigkeiten.
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Schriftenreihe der DGfE-Kommission Qualitative Bildungs- und Biographieforschung 13
Dr. Nora Berner, Erziehungswissenschaftlerin, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Witten/Herdecke
Inhaltsangabe
1 Einleitung2 Alzheimerdemenz als Krankheit einer alternden Gesellschaft2.1 Das Demenzspektrum2.2 Demenz vom Typ Alzheimer2.3 Umgangs- und Behandlungsformen bei Alzheimer3 Arbeit und Forschung mit Biographie(n) und der Zusammenhang zu Bildung und Lernen3.1 Erziehungswissenschaftliche Biographieforschung3.1.1 Bildungstheoretisch fundierte Biographieforschung als biographieanalytische Bildungsforschung3.1.2 Lerntheoretisch orientierte Biographieforschung und das biographieanalytische Lernverständnis3.2 Geragogische Perspektive auf Bildung und Lernen3.3 Biographiearbeit als pädagogischer Ansatz4 Forschungsstand zu Alzheimerdemenz, Krankheits- und Verlaufsprozessen: Eine multiperspektivische und interdisziplinäre Betrachtung5 Synthese6 Der Forschungsprozess6.1 Begründete Wahl der Methoden6.2 Das methodische Konzept der Datenerhebung6.2.1 Erzähltheorie und das autobiographisch-narrative Interview6.2.2 Forschungsethische Richtlinien und Herausforderungen6.2.3 Erhebungspraxis: Feldzugang und Sampling6.2.4 Erfahrungen in der Forschungspraxis6.3 Das methodische Konzept der Datenanalyse6.3.1 Das narrationsstrukturelle Verfahren6.3.2 Prozessstrukturen des Lebensablaufs7 Fallanalysen: Einzelfallportraits7.1 Fred Landgraf: Erfolgsgeschichte als diffuse Wandlungsbiographie7.1.1 Kurzportrait7.1.2 Kontaktaufnahme und Interviewsituation7.1.3 Anmerkungen zur Textstruktur, Analyse des Erzählstimulus sowie Interviewkritik7.1.4 Biographische Gesamtformung7.2 Jelena Zach: Kontinuität der Bildungsgestalt einer Arbeiterin7.2.1 Kurzportrait7.2.2 Kontaktaufnahme und Interviewsituation7.2.3 Anmerkungen zur Textstruktur, Analyse des Erzählstimulus sowie Interviewkritik7.2.4 Biographische Gesamtformung8 Dimensionalisierung von Lern- und Bildungsprozessen9 Bildungsprozesse jenseits von Krisen und Transformationen10 Diskussion und Schlussbetrachtung10.1 Reflexion der Methodik und des Forschungsprozesses10.2 Limitationen10.3 AusblickLiteraturverzeichnisAnhang 315
1 Einleitung2 Alzheimerdemenz als Krankheit einer alternden Gesellschaft2.1 Das Demenzspektrum2.2 Demenz vom Typ Alzheimer2.3 Umgangs- und Behandlungsformen bei Alzheimer3 Arbeit und Forschung mit Biographie(n) und der Zusammenhang zu Bildung und Lernen3.1 Erziehungswissenschaftliche Biographieforschung3.1.1 Bildungstheoretisch fundierte Biographieforschung als biographieanalytische Bildungsforschung3.1.2 Lerntheoretisch orientierte Biographieforschung und das biographieanalytische Lernverständnis3.2 Geragogische Perspektive auf Bildung und Lernen3.3 Biographiearbeit als pädagogischer Ansatz4 Forschungsstand zu Alzheimerdemenz, Krankheits- und Verlaufsprozessen: Eine multiperspektivische und interdisziplinäre Betrachtung5 Synthese6 Der Forschungsprozess6.1 Begründete Wahl der Methoden6.2 Das methodische Konzept der Datenerhebung6.2.1 Erzähltheorie und das autobiographisch-narrative Interview6.2.2 Forschungsethische Richtlinien und Herausforderungen6.2.3 Erhebungspraxis: Feldzugang und Sampling6.2.4 Erfahrungen in der Forschungspraxis6.3 Das methodische Konzept der Datenanalyse6.3.1 Das narrationsstrukturelle Verfahren6.3.2 Prozessstrukturen des Lebensablaufs7 Fallanalysen: Einzelfallportraits7.1 Fred Landgraf: Erfolgsgeschichte als diffuse Wandlungsbiographie7.1.1 Kurzportrait7.1.2 Kontaktaufnahme und Interviewsituation7.1.3 Anmerkungen zur Textstruktur, Analyse des Erzählstimulus sowie Interviewkritik7.1.4 Biographische Gesamtformung7.2 Jelena Zach: Kontinuität der Bildungsgestalt einer Arbeiterin7.2.1 Kurzportrait7.2.2 Kontaktaufnahme und Interviewsituation7.2.3 Anmerkungen zur Textstruktur, Analyse des Erzählstimulus sowie Interviewkritik7.2.4 Biographische Gesamtformung8 Dimensionalisierung von Lern- und Bildungsprozessen9 Bildungsprozesse jenseits von Krisen und Transformationen10 Diskussion und Schlussbetrachtung10.1 Reflexion der Methodik und des Forschungsprozesses10.2 Limitationen10.3 AusblickLiteraturverzeichnisAnhang 315
Rezensionen
Nora Berner hat ihre Dissertation "Demenz und Bildung" Lernprozessen unter den Bedingungen der Alzheimerkrankheit gewidmet. Menschen mit Demenz verlieren nach und nach Fähigkeiten. Jedoch erbringen sie auch eine Anpassungsleistung - Lernprozesse, um mit den neuen Umständen und Bedingungen fertig zu werden. Jochen Gust, www.demenz-zeitung.de
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