Der Band greift zum einen klassische Thematisierungsperspektiven von Demokratie auf, die nach den sozialen, politischen und gesellschaftlichen Strukturbedingungen moderner Demokratien fragen und die Kernbestandteile demokratischer Systeme - Parteien, Verbände, Sozialpartnerschaft, Öffentlichkeit, Medien und Wahlen - auf ihre Aktualität und ihre normative Funktionalität hin untersuchen. Zum anderen befasst sich das Buch in theoretischer und programmatischer Hinsicht mit den Fragen, wie die normativen Gehalte von Demokratie jenseits des Nationalstaats gesichert werden können und wie…mehr
Der Band greift zum einen klassische Thematisierungsperspektiven von Demokratie auf, die nach den sozialen, politischen und gesellschaftlichen Strukturbedingungen moderner Demokratien fragen und die Kernbestandteile demokratischer Systeme - Parteien, Verbände, Sozialpartnerschaft, Öffentlichkeit, Medien und Wahlen - auf ihre Aktualität und ihre normative Funktionalität hin untersuchen. Zum anderen befasst sich das Buch in theoretischer und programmatischer Hinsicht mit den Fragen, wie die normativen Gehalte von Demokratie jenseits des Nationalstaats gesichert werden können und wie demokratische Mechanismen der Interessenvermittlung und Herrschaftskontrolle zu aktualisieren wären. Dabei werden perspektivisch drei Forschungsebenen in den Blick genommen, die Ebene grundbegrifflicher Klärung, konzeptioneller Entwürfe und konkreter Anwendungsperspektiven in einzelnen Politikbereichen.
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Autorenporträt
Dr. Tanja Hitzel-Cassagnes ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Politische Wissenschaft der Universität Hannover. Thomas Schmidt ist Wissenschaftliche Mitarbeiter am Institut für Politikwissenschaft der TU Darmstadt.
Inhaltsangabe
Vorwort.- Geleitwort. Zur Geschichte der Politikwissenschaft in Darmstadt.- Politikwissenschaft und Politik. Theoretische Annäherungen an eine unerforschte Beziehung mit fließenden Übergängen.- I: Sozialstaat, Interessen, Öffentlichkeit.- Vom Sozialversicherungsstaat zum "sozialen Dienstleistungsstaat".- Sozialdemokratie und gewerkschaftliche Organisation.- Parteiensysteme und Muster des Parteienwettbewerbs.- Zwischen Planung und Wettbewerb - Zur ordnungspolitischen Strategie der aktuellen Hochschulpolitik in den Ländern.- "Arkanpolitik" in der Mediengesellschaft. Zur veränderten Rolle der Ministerialbürokratie im medialisierten Prozess der Politikherstellung und -Vermittlung.- Deliberation, Medienöffentlichkeit und direktdemokratischer Verfassungsentscheid. Der Fall Liechtenstein.- 'Outsourcing Democracy'? Online-Wahlen und normative Demokratietheorien.- E-Government - und alles wird gut? Von der Informationsgesellschaft zu ICan.- II: Europäisierung, Transnationalisierung, Globalisierung.- Demokratie im Prozess der Globalisierung: Herausforderungen und Perspektiven normativer politischer Theorie.- Zur Ideengeschichte der Gewaltenteilung und der Funktionsweise der Justiz.- Wie legitim kann grenzüberschreitendes Regieren sein?.- Partizipatives Regieren und Europäische Demokratie.- Der demokratische Sektoralismus und seine direktdemokratischen Ausgestaltungsmöglichkeiten.- Zur normativen Grammatik der rechtlichen Entwicklung der EU. Einleitung in ein Forschungsprogramm.- Regierungsinterne Koordination in den EU-Mitgliedstaaten. Zur demokratischen Legitimation der nationalen Vorbereitung auf die EU-Regierungskonferenz 1996/97.- Autorenverzeichnis.
Vorwort.- Geleitwort. Zur Geschichte der Politikwissenschaft in Darmstadt.- Politikwissenschaft und Politik. Theoretische Annäherungen an eine unerforschte Beziehung mit fließenden Übergängen.- I: Sozialstaat, Interessen, Öffentlichkeit.- Vom Sozialversicherungsstaat zum "sozialen Dienstleistungsstaat".- Sozialdemokratie und gewerkschaftliche Organisation.- Parteiensysteme und Muster des Parteienwettbewerbs.- Zwischen Planung und Wettbewerb - Zur ordnungspolitischen Strategie der aktuellen Hochschulpolitik in den Ländern.- "Arkanpolitik" in der Mediengesellschaft. Zur veränderten Rolle der Ministerialbürokratie im medialisierten Prozess der Politikherstellung und -Vermittlung.- Deliberation, Medienöffentlichkeit und direktdemokratischer Verfassungsentscheid. Der Fall Liechtenstein.- 'Outsourcing Democracy'? Online-Wahlen und normative Demokratietheorien.- E-Government - und alles wird gut? Von der Informationsgesellschaft zu ICan.- II: Europäisierung, Transnationalisierung, Globalisierung.- Demokratie im Prozess der Globalisierung: Herausforderungen und Perspektiven normativer politischer Theorie.- Zur Ideengeschichte der Gewaltenteilung und der Funktionsweise der Justiz.- Wie legitim kann grenzüberschreitendes Regieren sein?.- Partizipatives Regieren und Europäische Demokratie.- Der demokratische Sektoralismus und seine direktdemokratischen Ausgestaltungsmöglichkeiten.- Zur normativen Grammatik der rechtlichen Entwicklung der EU. Einleitung in ein Forschungsprogramm.- Regierungsinterne Koordination in den EU-Mitgliedstaaten. Zur demokratischen Legitimation der nationalen Vorbereitung auf die EU-Regierungskonferenz 1996/97.- Autorenverzeichnis.
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