Interkulturelle Kontakte sind im Zeitalter der Globalisierung zur Normalität geworden, insbesondere in den Industrienationen, die Arbeits-, Wohlstands- und Asylsuchende aus aller Welt anziehen. Gleichzeitig entstehen zahlreiche Konflikte, wenn Menschen aus verschiedenen Kulturkreisen zusammentreffen.Die Literatur eines Landes spiegelt dessen gesellschaftliche Entwicklungen auf interessante Weise wider - bezeichnend ist in diesem Zusammenhang, dass Ausländer in deutschsprachigen Texten der letzten fünf Jahrzehnte als Protagonisten nur marginal auftreten.Anhand von vier Texten der Schriftsteller Paul Schallück, Siegfried Lenz, Sten Nadolny und Barbara Frischmuth, die diese Thematik aufgreifen, untersucht die Autorin, auf welche Weise Menschen fremder Herkunft in der deutschsprachigen Literatur seit 1960 dargestellt werden: Welche Rolle wird ihnen zugeschrieben, in welchen Konstellationen mit einheimischen Figuren erscheinen sie und welche Rückschlüsse auf die gesellschaftliche Realität lassen sich daraus ableiten?
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