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Spencer C. Spencer, Professor für Philosphie und im Büro des Dekans tätig, ist geflohen. In einer heruntergekommenen Pension am Rande der Wüste notiert er die unerhörten Begebenheiten der letzten Jahre. Es geht um Mary Elizabeth, die einen modernen Faust schreiben will, um verschwundene Schriftsteller, um erhängte Universitätspräsidenten und um Leben und Tod. Ein philosphischer Thriller: spannend, intelligent und komisch.»... scharfsinnige Diskurse, wunderbare Beschreibungen der Wüste, sarkastische Skizzen aus dem akademischen Leben... Schön ist dieser spezielle Gustafsson-Sound, in dem sich…mehr

Produktbeschreibung
Spencer C. Spencer, Professor für Philosphie und im Büro des Dekans tätig, ist geflohen. In einer heruntergekommenen Pension am Rande der Wüste notiert er die unerhörten Begebenheiten der letzten Jahre. Es geht um Mary Elizabeth, die einen modernen Faust schreiben will, um verschwundene Schriftsteller, um erhängte Universitätspräsidenten und um Leben und Tod. Ein philosphischer Thriller: spannend, intelligent und komisch.»... scharfsinnige Diskurse, wunderbare Beschreibungen der Wüste, sarkastische Skizzen aus dem akademischen Leben... Schön ist dieser spezielle Gustafsson-Sound, in dem sich unerschrockener Scharfsinn und kindliche Fabulierlust mischen.«Die Zeit
Autorenporträt
Lars Gustafsson, Lyriker, Philosoph und Romancier wurde 1936 in Västeras/Mittelschweden geboren. Er studierte Mathematik und Philosophie in Uppsala und Oxford. Er lebte lange Zeit in Austin, Texas. Lars Gustafsson verstarb am 2. April 2016 in Stockholm. Im Fischer Taschenbuch Verlag erschien zuletzt: ¿Das Lächeln der Mittsommernacht¿ (Bd. 03112), das er zusammen mit seiner Frau Agneta Blomqvist verfasste.
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

"Verteufelt klug findet Rezensent Kurt Flasch Lars Gustafssons neuen Roman, in dessen Zentrum seinen Informationen zufolge ein an den Rollstuhl gefesselter Philosophieprofessor und ein Dekan mit seltsamen Fähigkeiten steht. Das Buch gebe sich als Campusroman, als virtuelle Kriegsgeschichte. Doch für den Rezensenten handelt es sich tatsächlich um ein "Werk der Verzweiflung", "eine elegante Fragmentensammlung" über langanhaltende seelische Folgen von Kriegserfahrung - "verfasst anno 2002, zwischen Vietnam und Irak". Mit klaren, knappen Strichen habe der schwedische Autor "die Ungewissheiten und Doppeldeutigkeiten" gezeichnet, die ein dämonisch vergrößerter Verwaltungschef wie der Dekan in seiner akademischen Umgebung auslösen könne. Bald ist dann das Buch für Flasch ein Teufelsroman über die Macht des Bösen geworden, "spannend unterfasst durch 'sex and crime'". Der Rezensent wusste eigenem Bekunden zufolge nie genau, was hier wirklich passiert und was halluziniert worden ist. Nur eins weiß er bald: die Unterwelt steht offen und "der Teufel ist los". Doch wenn ein so hochbegabter Autor wie Gustafsson über todernste Dinge so witzig schreibe wie im vorliegenden Fall, mache selbst die Bosheit des Bösen Spaß.

© Perlentaucher Medien GmbH"
"Wenn ein hochbegabter Autor über todernste Dinge so witzig schreibt, macht selbst die Bosheit des Bösen Spaß". Kurt Flasch, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 28.08.04 "Es ist Gustafssons Kunst, schwierige Zusammenhänge in federleichte Dialoge aufzulösen und gedankliche Tiefe in klar leuchtenden Bildern zur Anschauung zu bringen." Andreas Breitenstein, Neue Zürcher Zeitung, 24.08.04 "Gustafsson ist ein hinreißender Spieler und Zauberer. ... Handelte es sich nicht um einen unzulässigen Imperativ und wäre dieser Imperativ nicht schon durch den Titel einer Fernsehsendung monopolisiert, würde ich einfach sagen: Lesen!" Jochen Schimmang, Die Welt, 11.09.04 "Gustafsson prunkt an keiner Stelle mit Bildung. Sein witziger, zuweilen unerträglich intelligenter Roman erschließt sich auf mehreren Ebenen ... Es gibt kein schlüssigeres Indiz für ein literarisches Meisterstück." Andreas Dorschel, Süddeutsche Zeitung, 09.10.04 "... scharfsinnige Diskurse, wunderbare Beschreibungen der Wüste, sarkastische Skizzen aus dem akademischen Leben... Schön ist dieser spezielle Gustafsson-Sound, in dem sich unerschrockener Scharfsinn und kindliche Fabulierlust mischen." Ulrich Greiner, Die Zeit, 11.11.04 "Gustafssons Prosa ist deswegen immer wieder so wunderbar zu lesen, weil in ihr ein beweglicher Geist haust, der einen Haken nach dem anderen schlägt." Martin Krumbholz, Frankfurter Rundschau, 8.12.04