WAS IN DER CORONA-KRISE FALSCH LIEF UND WAS SICH ÄNDERN MUSS
Wie soll ein Staat, der es nicht schafft, Lüfter in die Klassenzimmer seiner Schulen einzubauen, im kommenden Jahrzehnt den komplexen ökologischen Umbau der Wirtschaft steuern? Dafür brauchen wir einen vorausschauenden, risikobereiten und handlungsstarken Staat, der die richtigen Anreize setzt und in neuen Situationen flexibel reagieren kann. Also genau das, was uns in der Pandemie fehlte. Dieses Buch zeigt die Defizite im Management der Krise auf und beschreibt, was sich ändern muss, wenn wir die Herausforderungen der Zukunft bewältigen wollen.
Im Frühjahr 2020 schien Deutschland die Pandemie vorbildlich zu bewältigen. Doch ein Jahr später war von der Selbstzufriedenheit nicht mehr viel übrig. Die Defizite in der Leistungsfähigkeit des Staates waren nicht mehr zu leugnen. Die Politik stolperte durch die Krise und verlor sich in Detailregelungen, als es darauf ankam, eine Strategie für das Land zuentwickeln und die alles entscheidende Impfstoffproduktion zu beschleunigen. Sie scheute das Risiko, obwohl Abwarten und Zögern letztlich das viel riskantere Vorgehen war. Schaut man genauer hin, so zeigten sich ähnliche Probleme bereits in vorherigen Krisen, etwa der globalen Finanzkrise und der Eurokrise. Deutschland tut sich schwer, wenn Entscheidungen gefällt werden müssen, für die es kein Regelbuch gibt. Es droht die Gefahr, dass Europa im Vergleich zu China und den USA erneut zum Krisenverlierer wird. Doch das ist nicht das einzige Problem. Denn die Pandemie war auch ein Probelauf für die Herausforderungen, die im nächsten Jahrzehnt beim Klimawandel auf uns zukommen. Wir brauchen in Zukunft einen leistungsfähigeren Staat, mehr Pragmatismus und auch das Selbstvertrauen, unkonventionelle Wege zu beschreiten. Denn in einer sich rasch ändernden Welt gehen wir nicht auf Nummer sicher, wenn wir so weitermachen wie bisher, sondern indem wir besser darin werden, flexibel auf neue Herausforderungen zu reagieren.
Corona und die Konzeptlosigkeit der deutschen Politik
Was andere Länder besser machen
Wie wir aus den Fehlern lernen können
Wie soll ein Staat, der es nicht schafft, Lüfter in die Klassenzimmer seiner Schulen einzubauen, im kommenden Jahrzehnt den komplexen ökologischen Umbau der Wirtschaft steuern? Dafür brauchen wir einen vorausschauenden, risikobereiten und handlungsstarken Staat, der die richtigen Anreize setzt und in neuen Situationen flexibel reagieren kann. Also genau das, was uns in der Pandemie fehlte. Dieses Buch zeigt die Defizite im Management der Krise auf und beschreibt, was sich ändern muss, wenn wir die Herausforderungen der Zukunft bewältigen wollen.
Im Frühjahr 2020 schien Deutschland die Pandemie vorbildlich zu bewältigen. Doch ein Jahr später war von der Selbstzufriedenheit nicht mehr viel übrig. Die Defizite in der Leistungsfähigkeit des Staates waren nicht mehr zu leugnen. Die Politik stolperte durch die Krise und verlor sich in Detailregelungen, als es darauf ankam, eine Strategie für das Land zuentwickeln und die alles entscheidende Impfstoffproduktion zu beschleunigen. Sie scheute das Risiko, obwohl Abwarten und Zögern letztlich das viel riskantere Vorgehen war. Schaut man genauer hin, so zeigten sich ähnliche Probleme bereits in vorherigen Krisen, etwa der globalen Finanzkrise und der Eurokrise. Deutschland tut sich schwer, wenn Entscheidungen gefällt werden müssen, für die es kein Regelbuch gibt. Es droht die Gefahr, dass Europa im Vergleich zu China und den USA erneut zum Krisenverlierer wird. Doch das ist nicht das einzige Problem. Denn die Pandemie war auch ein Probelauf für die Herausforderungen, die im nächsten Jahrzehnt beim Klimawandel auf uns zukommen. Wir brauchen in Zukunft einen leistungsfähigeren Staat, mehr Pragmatismus und auch das Selbstvertrauen, unkonventionelle Wege zu beschreiten. Denn in einer sich rasch ändernden Welt gehen wir nicht auf Nummer sicher, wenn wir so weitermachen wie bisher, sondern indem wir besser darin werden, flexibel auf neue Herausforderungen zu reagieren.
Corona und die Konzeptlosigkeit der deutschen Politik
Was andere Länder besser machen
Wie wir aus den Fehlern lernen können
Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension
Rezensent Christoph Möllers kritisiert am Buch des Makroökonomen Moritz Schularick die Methodik. Demnach fehlt es den Überlegungen des Autors zum Versagen der deutschen Politik und Verwaltung in der Pandemie an klaren Kriterien. Dass vieles schiefgelaufen ist, bezweifelt der Rezensent nicht und findet viele von Schularicks Beobachtungen zur Datenerhebung, zur Ausstattung von Schulen oder zum Lockdown auch anregend. Der wirtschaftspolitische Kontext, den der Autor schafft, scheint Möllers jedoch zu eng und Schularicks glänzendes Gegenbeispiel Großbritannien immerhin fragwürdig. Pauschal findet der Rezensent die Forderung nach weniger Bürokratie, allzu vereinfacht die Konstruktion des Verhältnisses von Politik, Verwaltung und Wissenschaft im Buch. Die Suche nach Ursachen für das Versagen erscheint ihm so und ohne klare Leistungskriterien schwierig.
© Perlentaucher Medien GmbH
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der Mann der Stunde in der deutschen Wirtschaftswissenschaft. Seine Einschätzungen sind gefragt, nicht nur in der Wissenschaft, auch in der Politik. ... Schularick bürstet quer, sagt deutlich, was er denkt
Handelsblatt, Julian Olk
"Teils provokante(s), aber sehr lesenswerte(s) Buch." Frankfurter Allgemeine Zeitung, Tillmann Neuscheler
"Moritz Schularick, 46, ist einer von gar nicht so vielen deutschen Volkswirten, die bei Institutionen und Fachkollegen außerhalb Europas sehr gefragt sind. () Jetzt hat er Deutschlands Reaktion auf die Pandemie untersucht und die Fähigkeit, den nächsten Herausforderungen von Globalisierung bis Klimaschutz zu begegnen."
Süddeutsche Zeitung, Alexander Hagelüken
"Tiefgründig, analytisch, aufklärerisch."
Handelsblatt, Claudia Panster
"Schularicks Analyse () fordert auch im Hinblick auf Herausforderungen wie den Klimawandel mehr Mut und Leistungsfähigkeit."
Hamburger Abendblatt, Thomas Andre
"Moritz Schularick verlangt angesichts der Erfahrungen in der Covid-Pandemie ein Upgrade für den Staat. Um unter Unsicherheit verlässlich handeln zu können, sind bessere Daten, engere Vernetzung mit der Wissenschaft, leistungsfähige Verwaltung sowie öffentliche Interventions- und Investitionsbereitschaft nötig."
Falter, Markus Marterbauer
ein großer Gewinn mit vielen klugen Einsichten, Gedanken und Hintergründe
Handelsblatt, Martin Greive
Handelsblatt, Julian Olk
"Teils provokante(s), aber sehr lesenswerte(s) Buch." Frankfurter Allgemeine Zeitung, Tillmann Neuscheler
"Moritz Schularick, 46, ist einer von gar nicht so vielen deutschen Volkswirten, die bei Institutionen und Fachkollegen außerhalb Europas sehr gefragt sind. () Jetzt hat er Deutschlands Reaktion auf die Pandemie untersucht und die Fähigkeit, den nächsten Herausforderungen von Globalisierung bis Klimaschutz zu begegnen."
Süddeutsche Zeitung, Alexander Hagelüken
"Tiefgründig, analytisch, aufklärerisch."
Handelsblatt, Claudia Panster
"Schularicks Analyse () fordert auch im Hinblick auf Herausforderungen wie den Klimawandel mehr Mut und Leistungsfähigkeit."
Hamburger Abendblatt, Thomas Andre
"Moritz Schularick verlangt angesichts der Erfahrungen in der Covid-Pandemie ein Upgrade für den Staat. Um unter Unsicherheit verlässlich handeln zu können, sind bessere Daten, engere Vernetzung mit der Wissenschaft, leistungsfähige Verwaltung sowie öffentliche Interventions- und Investitionsbereitschaft nötig."
Falter, Markus Marterbauer
ein großer Gewinn mit vielen klugen Einsichten, Gedanken und Hintergründe
Handelsblatt, Martin Greive







