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Bremen, 1828. Eine Stadt aus rotem Ziegel und grauem Nebel. Eine Stadt, die ihre Geheimnisse gut hütet.Gesche Gottfried ist eine Heilige. Die Nachbarn nennen sie den "Engel von Bremen". Vom Schicksal schwer geprüft, hat sie zwei Ehemänner, ihre Eltern und ihre Kinder zu Grabe getragen. Doch statt zu zerbrechen, kümmert sie sich aufopferungsvoll um die Kranken und Armen der Stadt. Wo immer Leid herrscht, ist Gesche mit einer warmen Suppe und tröstenden Worten zur Stelle.Nur einer traut dem Frieden nicht: Dr. Friedrich Meßmer. Als er in einem Kinderbrei verdächtige weiße Kristalle findet,…mehr

Produktbeschreibung
Bremen, 1828. Eine Stadt aus rotem Ziegel und grauem Nebel. Eine Stadt, die ihre Geheimnisse gut hütet.Gesche Gottfried ist eine Heilige. Die Nachbarn nennen sie den "Engel von Bremen". Vom Schicksal schwer geprüft, hat sie zwei Ehemänner, ihre Eltern und ihre Kinder zu Grabe getragen. Doch statt zu zerbrechen, kümmert sie sich aufopferungsvoll um die Kranken und Armen der Stadt. Wo immer Leid herrscht, ist Gesche mit einer warmen Suppe und tröstenden Worten zur Stelle.Nur einer traut dem Frieden nicht: Dr. Friedrich Meßmer. Als er in einem Kinderbrei verdächtige weiße Kristalle findet, beginnt er, hinter die fromme Fassade der Witwe zu blicken. Was er entdeckt, ist ein Abgrund aus Kälte und Berechnung.Während die Stadt ihren Engel verehrt, beginnt für Meßmer ein gefährliches Spiel gegen eine Gegnerin, die ihre Waffen nicht mit Gewalt, sondern mit Fürsorge wählt. Denn Gesche Gottfried tötet nicht aus Wut. Sie tötet für die Ruhe. Und sie hat bereits den nächsten Löffel angerührt.Ein beklemmender historischer Roman über die wahre Geschichte der Gesche Gottfried - eine Frau, die mordete, während die Welt ihr dafür dankte.
Autorenporträt
Hélène Claire Maréchal, eine belgische Autorin und Historikerin, gilt als Spezialistin für die Aufarbeitung ungesühnter politischer Verbrechen aus der Zeit des Kalten Krieges. Sie beschäftigt sich unter anderem mit Zeitgeschichte und Rechtswissenschaften. In ihrer Arbeit konzentriert sie sich auf die Dynamik zwischen staatlicher Sicherheit, Justiz und politischen Extremisten nach 1945. Ihr Fokus liegt dabei auf der Frage, wie Faktoren wie Angst, Intrige und institutionelle Korruption die Rechtsstaatlichkeit in den frühen Nachkriegsjahren beeinflussen konnten.