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Dies ist die wahre Geschichte eines politischen Mordes, der sich weigerte, vergessen zu werden. Der Roman bedient sich der narrativen Kraft des Thrillers, um die belegte historische Wahrheit ans Licht zu bringen.Am 11. August 1950 zerriss ein Schrei - "Vive la République!" - die feierliche Atmosphäre im belgischen Parlament. Der Rufer: Julien Lahaut, Kommunist, Arbeiterführer und unversöhnlicher Gegner der Monarchie. Eine Woche später fiel er, erschossen vor seinem Haus.Der Mord war ein politisches Attentat im Kalten Krieg, ausgeführt von einem royalistischen, antikommunistischen Netzwerk…mehr

Produktbeschreibung
Dies ist die wahre Geschichte eines politischen Mordes, der sich weigerte, vergessen zu werden. Der Roman bedient sich der narrativen Kraft des Thrillers, um die belegte historische Wahrheit ans Licht zu bringen.Am 11. August 1950 zerriss ein Schrei - "Vive la République!" - die feierliche Atmosphäre im belgischen Parlament. Der Rufer: Julien Lahaut, Kommunist, Arbeiterführer und unversöhnlicher Gegner der Monarchie. Eine Woche später fiel er, erschossen vor seinem Haus.Der Mord war ein politisches Attentat im Kalten Krieg, ausgeführt von einem royalistischen, antikommunistischen Netzwerk namens Milpol, finanziert von der wallonischen Großindustrie. Doch die Justiz schwieg. Über 65 Jahre lang wurde Lahauts Tod zum "toten Winkel der Demokratie", einer bewussten Lücke, in der Beweise verschwanden, Zeugen ignoriert und Akten manipuliert wurden, um das politische Establishment zu schützen.Basierend auf dem offiziellen Senatsbericht enthüllt dieser True-Crime-Roman die Chronik eines Staatsverbrechens: von den Fanatikern im Hintergrund über die reichen Finanziers bis hin zu den Richtern und Beamten, die aktiv die Vertuschung betrieben.
Autorenporträt
Hélène Claire Maréchal, eine belgische Autorin und Historikerin, gilt als Spezialistin für die Aufarbeitung ungesühnter politischer Verbrechen aus der Zeit des Kalten Krieges. Sie beschäftigt sich unter anderem mit Zeitgeschichte und Rechtswissenschaften. In ihrer Arbeit konzentriert sie sich auf die Dynamik zwischen staatlicher Sicherheit, Justiz und politischen Extremisten nach 1945. Ihr Fokus liegt dabei auf der Frage, wie Faktoren wie Angst, Intrige und institutionelle Korruption die Rechtsstaatlichkeit in den frühen Nachkriegsjahren beeinflussen konnten.