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Leiden, 19. Jahrhundert.Eine Stadt aus feuchtem Mauerwerk, trüben Kanälen und unausweichlicher Armut. In den engen Gassen sterben Kinder, Alte und Kranke täglich - lautlos, unsichtbar, ohne Fragen. Der Tod ist hier Routine. Und mitten in dieser Welt bewegt sich eine Frau, die man kaum bemerkt.Maria Swanenburg hilft.Sie wäscht, kocht, pflegt. Sie sitzt an Betten, an denen andere nicht mehr verweilen können, und hält Hände, die längst kalt geworden sind. Eine unscheinbare Gestalt, zuverlässig, schweigsam - und näher am Sterben als jeder andere.Doch was als stilles Überleben beginnt, wächst…mehr

Produktbeschreibung
Leiden, 19. Jahrhundert.Eine Stadt aus feuchtem Mauerwerk, trüben Kanälen und unausweichlicher Armut. In den engen Gassen sterben Kinder, Alte und Kranke täglich - lautlos, unsichtbar, ohne Fragen. Der Tod ist hier Routine. Und mitten in dieser Welt bewegt sich eine Frau, die man kaum bemerkt.Maria Swanenburg hilft.Sie wäscht, kocht, pflegt. Sie sitzt an Betten, an denen andere nicht mehr verweilen können, und hält Hände, die längst kalt geworden sind. Eine unscheinbare Gestalt, zuverlässig, schweigsam - und näher am Sterben als jeder andere.Doch was als stilles Überleben beginnt, wächst unmerklich zu etwas anderem heran.In einer Umgebung, in der Leben wenig zählt und Not mehr wiegt als Moral, entdeckt Maria eine Macht, die niemand hinterfragt: den unsichtbaren Moment, in dem ein Atemzug der letzte wird.Ein Tatsachenroman über eine der berüchtigtsten Giftmörderinnen Europas - und über die Welt, die sie hervorbrachte.Atmosphärisch dicht, psychologisch präzise und erschütternd ruhig erzählt Der Fall Maria Swanenburg von einer Frau, die im Dunkel der Armut zu verschwinden scheint, während um sie herum Menschen sterben, die vielleicht nicht hätten sterben müssen.Ein Roman über Schuld und Schweigen.Und über eine Stadt, die viel früher wegsah, als sie hätte hinschauen müssen.
Autorenporträt
Hélène Claire Maréchal, eine belgische Autorin und Historikerin, gilt als Spezialistin für die Aufarbeitung ungesühnter politischer Verbrechen aus der Zeit des Kalten Krieges. Sie beschäftigt sich unter anderem mit Zeitgeschichte und Rechtswissenschaften. In ihrer Arbeit konzentriert sie sich auf die Dynamik zwischen staatlicher Sicherheit, Justiz und politischen Extremisten nach 1945. Ihr Fokus liegt dabei auf der Frage, wie Faktoren wie Angst, Intrige und institutionelle Korruption die Rechtsstaatlichkeit in den frühen Nachkriegsjahren beeinflussen konnten.