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Bosses Studie zu Männlichkeit und Adoleszenz dokumentiert die profunde Auseinandersetzung zweier Forscher mit einer Gruppe Jugendlicher in Papua-Neuguinea. Im rasanten Übergang von der kleinbäuerlichen zur modernen Bildungs- und Arbeitsgesellschaft erfährt auch die Jugendphase dieser Heranwachsenden einen dramatischen Wandel: Selbstverantwortliche Adoleszenz ersetzt jahrtausendelange Kontrolle durch Erwachsene. Äußerlich wie innerlich bringt dies sowohl Gewinn als auch Verlust. Dabei weitet sich die Generationenkluft zwischen Eltern und modernisierten Kindern zusehends. Zu ihrer Bewältigung…mehr

Produktbeschreibung
Bosses Studie zu Männlichkeit und Adoleszenz dokumentiert die profunde Auseinandersetzung zweier Forscher mit einer Gruppe Jugendlicher in Papua-Neuguinea. Im rasanten Übergang von der kleinbäuerlichen zur modernen Bildungs- und Arbeitsgesellschaft erfährt auch die Jugendphase dieser Heranwachsenden einen dramatischen Wandel: Selbstverantwortliche Adoleszenz ersetzt jahrtausendelange Kontrolle durch Erwachsene. Äußerlich wie innerlich bringt dies sowohl Gewinn als auch Verlust. Dabei weitet sich die Generationenkluft zwischen Eltern und modernisierten Kindern zusehends. Zu ihrer Bewältigung dienen oft nur Feindseligkeiten und Gewalt.

Der Autor lenkt den Blick damit auch auf die westliche Moderne: Was in der papuanischen Gesellschaft laut und oft gewalttätig geschieht, verläuft hier nur schleichend und im Alltag unbemerkt. Die offenen Forschungsgespräche zeigen jedoch eine Alternative zur schweigenden Entfremdung der Generationen.
Autorenporträt
Hans Bosse, Jg. 1938, ist Professor für Sozialpsychologie und Soziologie an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main sowie Gruppenanalytiker und Supervisor am Institut für Gruppenanalyse in Heidelberg. Fallstudien in Papua-Neuguinea zur Ethnoanalyse als Verbindung von gruppenanalytischer und soziologischer Forschung brachten neue Erkenntnisse für die Gruppentherapie. (Stand: Dezember 2017)