In "Der Großinquisitor", einem zentralen Kapitel aus Fjodor Michailowitsch Dostojewskis Meisterwerk "Die Brüder Karamasow", entfaltet sich ein atemberaubendes philosophisches und psychologisches Drama. Durch den Dialog zwischen dem christlichen Heiligen und dem Inquisitor wird die Problematik des Glaubens, der Freiheit und der menschlichen Sünde tiefgründig erörtert. Dostojewski nutzt eine eindringliche, poetische Sprache und wechselt gekonnt zwischen Prosa und dramatischen Elementen, um das innere Ringen um moralische und theologische Fragen in der Gesellschaft des 19. Jahrhunderts zu illustrieren. Der Text ist ein bedeutendes Zeugnis der russischen Literatur und bietet einen scharfen kritischen Blick auf die Institution der Kirche und die Natur des Menschen selbst. Fjodor Michailowitsch Dostojewski (1821-1881) gilt als einer der größten Schriftsteller der Weltliteratur. Er wurde in einer Zeit gesellschaftlicher Umbrüche und philosophischer Diskurse geboren, was sein Werk nachhaltig prägte. Dostojewski erlebte selbst viele persönliche Tragödien, darunter Exil und Armut, die ihn zu einer tiefen Auseinandersetzung mit den Abgründen der menschlichen Seele und der Existenz führten. Die Erfahrungen und Überzeugungen des Autors spiegeln sich in der moralischen Dilemmatik und der existenziellen Fragestellung von "Der Großinquisitor" wider. Dieses Buch ist nicht nur ein literarisches Meisterwerk, sondern auch ein tiefes philosophisches Studium, das die Leser dazu anregt, über die Grundfragen des Lebens und des Glaubens nachzudenken. Leser, die sich für die Wechselwirkungen zwischen Religion, Macht und individueller Freiheit interessieren, werden von diesem klassischen Werk Dostojewskis in den Bann gezogen und herausgefordert. Ein unverzichtbarer Bestandteil jeder literarischen Sammlung.
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