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Die Erzählung "Der Hahnenkampf" aus den "Deutschen Sagen" der Brüder Grimm schildert eine Episode aus dem Leben Karls des Großen und seiner Familie. Während eines Aufenthalts auf seinem Schloss bei Kempten diskutiert Karl der Große mit seiner Gemahlin Hildgard über die Regierung ihrer Vorfahren. Ihre Söhne Pipin, Carl und Ludwig sind ebenfalls anwesend. Pipin fragt seine Mutter, ob er König werde, wenn sein Vater im Himmel sei. Carl hingegen wendet sich an seinen Vater und erklärt, dass er ihm im Reich nachfolgen werde. Ludwig, der jüngste der Brüder, bittet seine Eltern, ihn König werden zu…mehr

Produktbeschreibung
Die Erzählung "Der Hahnenkampf" aus den "Deutschen Sagen" der Brüder Grimm schildert eine Episode aus dem Leben Karls des Großen und seiner Familie. Während eines Aufenthalts auf seinem Schloss bei Kempten diskutiert Karl der Große mit seiner Gemahlin Hildgard über die Regierung ihrer Vorfahren. Ihre Söhne Pipin, Carl und Ludwig sind ebenfalls anwesend. Pipin fragt seine Mutter, ob er König werde, wenn sein Vater im Himmel sei. Carl hingegen wendet sich an seinen Vater und erklärt, dass er ihm im Reich nachfolgen werde. Ludwig, der jüngste der Brüder, bittet seine Eltern, ihn König werden zu lassen. Um den Streit zu schlichten, schlägt die Königin vor, dass die Söhne ins Dorf gehen und sich jeder einen Hahn von den Bauern holen sollen. Die Hähne sollen gegeneinander kämpfen, und der Besitzer des siegreichen Hahns soll König werden. Die Brüder folgen dem Vorschlag, und Ludwigs Hahn besiegt die beiden anderen. Tatsächlich wird Ludwig nach dem Tod seines Vaters Herrscher. Diese Geschichte illustriert nicht nur den kindlichen Wettstreit um Macht und Anerkennung, sondern auch die symbolische Bedeutung von Stärke und Schicksal in der mittelalterlichen Herrschaftsfolge.
Autorenporträt
Heinrich Christian Wilhelm Busch (* 14. April[1] 1832 in Wiedensahl; ¿ 9. Januar 1908 in Mechtshausen) war einer der einflussreichsten humoristischen Dichter und Zeichner Deutschlands. Zudem war er als von niederländischen Meistern beeinflusster Maler tätig. Seine ersten Bildergeschichten erschienen ab 1859 als Einblattdrucke. In Buchform wurden sie erstmals 1864 unter dem Titel Bilderpossen veröffentlicht. Schon seit den 1870er Jahren in ganz Deutschland berühmt, galt er bei seinem Tod dank seiner äußerst volkstümlichen Bildergeschichten als "Klassiker des deutschen Humors".[2] Als Pionier des Comics schuf er u. a. Max und Moritz, Fipps, der Affe, Die fromme Helene, Plisch und Plum, Hans Huckebein, der Unglücksrabe, die Knopp-Trilogie und weitere, bis heute populäre Werke. Oft griff er darin satirisch die Eigenschaften bestimmter Typen oder Gesellschaftsgruppen auf, etwa die Selbstzufriedenheit und Doppelmoral des Spießbürgers oder die Frömmelei von Geistlichen und Laien. Viele seiner Zweizeiler sind im Deutschen zu festen Redewendungen geworden, zum Beispiel "Vater werden ist nicht schwer, Vater sein dagegen sehr" oder "Dieses war der erste Streich, doch der zweite folgt sogleich".