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"Hier haben wir den modernen Krimi, als es ihn noch gar nicht gab: die Tradition ins Innovative verkehrend" (Heinrich Steinfest) Kann man einen Menschen lieben, den man für einen Mörder hält? Diese Frage stellen in ihrem packenden Kriminalroman zwei Größen der modernen argentinischen Literatur: Adolfo Bioy Casares und Silvina Ocampo. Ihr einziges gemeinsames Werk, das noch nie zuvor ins Deutsche übersetzt wurde, erzählt von der Diskrepanz zwischen Schein und Sein und der zersetzenden Macht des Zweifels. In einem abgelegenen Hotel an der argentinischen Atlantikküste versammelt sich eine…mehr

Produktbeschreibung
"Hier haben wir den modernen Krimi, als es ihn noch gar nicht gab: die Tradition ins Innovative verkehrend" (Heinrich Steinfest)
Kann man einen Menschen lieben, den man für einen Mörder hält? Diese Frage stellen in ihrem packenden Kriminalroman zwei Größen der modernen argentinischen Literatur: Adolfo Bioy Casares und Silvina Ocampo. Ihr einziges gemeinsames Werk, das noch nie zuvor ins Deutsche übersetzt wurde, erzählt von der Diskrepanz zwischen Schein und Sein und der zersetzenden Macht des Zweifels.
In einem abgelegenen Hotel an der argentinischen Atlantikküste versammelt sich eine illustre Gesellschaft, darunter ein drogensüchtiger Arzt, ein rätselhafter kleiner Junge und zwei Schwestern, die den gleichen Mann lieben. Ein Mord geschieht. Kurz darauf bricht ein Sandsturm los, der das Hotel von der Außenwelt abschneidet. Eine drückende Atmosphäre des Misstrauens und der Bedrohung breitet sich aus. In der dämmrigen, stickigen Enge sind Phantasie und Wirklichkeit kaum noch voneinander zu unterscheiden. Schließlich gipfeln die gegenseitigen Verdächtigungen in einer Verfolgungsjagd durch die windgepeitschten Dünen
Silvina Ocampo und Adolfo Bioy Casares spielen geschickt mit den Erwartungen des Lesers: Immer wieder wird er gezwungen, seine Vermutungen zu revidieren. Ihr hintergründiger, anspielungsreicher Krimi setzt sich dabei auf amüsante Weise über die Regeln des Genres hinweg.
Autorenporträt
Silvina Ocampo Aguirre, geb. 28. Juli 1903 in Buenos Aires, gest. 14. Dezember 1993 in Buenos Aires, war eine argentinische Schriftstellerin und Übersetzerin. Sie wurde als jüngste der Ocampo-Schwestern in Buenos Aires in eine gut situierte Familie geboren und studierte Malerei bei Fernand Léger und Giorgio de Chirico in Paris.
Sie veröffentlichte 16 Bände mit eigenen Kurzgeschichten, 10 Gedichtbände und einen Roman, den sie zusammen mit ihrem Mann Jorge Luis Borges schrieb.