New York 1916: Beim Bau eines Subway-Tunnels entweicht eine Luftblase und reißt in ihrem Sog vier Arbeiter mit. Con O'Leary bleibt tot auf dem Grund zurück. Achtzig Jahre später: Das Subway-System unter New York ist zu einem gigantischen Tunnellabyrinth angewachsen, voll verlassener Gewölbe, stillgelegter Gleise und vergessener Waggons letzte Zuflucht für Tausende von Obdachlosen. Einer von ihnen, Treefrog, kann sich noch gut an die Welt dort oben über der Finsternis erinnern, an die Zeit, da er als Stahlbauer die Hochhäuser Manhattans in den Himmel zog. Seine Geschichte reicht bis zu dem toten Con O'Leary zurück. Colum McCann, dessen erster Roman "Gesang der Kojoten" zum Erfolg wurde, führt uns in eine unbekannte Welt voll brutaler Magie, eine Stadt unter der Stadt, in der jene Menschen hausen, die das Schicksal in den Bauch des Molochs gespült hat. Und er erzählt vom Leben jener Arbeiter, den Iren, Italienern, Farbigen und Indianern, die zu Beginn des Jahrhunderts den Bau Manhattans vorantrieben und doch nie von seinem Wachstum profitierten.
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