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Die Geschichte der Menschheit umfaßt eine Entwicklung, die sich über Jahrtausende oder gar Jahrmillionen erstreckt. Entwicklung bedeutet ein Fortschreiten zu immer neuen Hochpunkten; im Laufe der Zeit gewinnt der Mensch immer weiterreichende Erkenntnisse über seine Umgebung, die Natur, und kann diese zu seinen Gunsten nutzen. Entscheidend in dieser Hinsicht ist die geistige Entwicklung. Der Mensch ist aber nicht nur ein Geistwesen, sondern auch ein sich entwickelndes Seelenwesen. Wenn es um den Fortschritt der Menschheit im allgemeinen geht, bilden Geist und Seele eine Einheit.Nicht der…mehr

Produktbeschreibung
Die Geschichte der Menschheit umfaßt eine Entwicklung, die sich über Jahrtausende oder gar Jahrmillionen erstreckt. Entwicklung bedeutet ein Fortschreiten zu immer neuen Hochpunkten; im Laufe der Zeit gewinnt der Mensch immer weiterreichende Erkenntnisse über seine Umgebung, die Natur, und kann diese zu seinen Gunsten nutzen. Entscheidend in dieser Hinsicht ist die geistige Entwicklung. Der Mensch ist aber nicht nur ein Geistwesen, sondern auch ein sich entwickelndes Seelenwesen. Wenn es um den Fortschritt der Menschheit im allgemeinen geht, bilden Geist und Seele eine Einheit.Nicht der technische Fortschritt macht den Menschen zum Menschen im Sinne der humanitas, sondern in erster Linie die Entwicklung der Seele. In deren Mittelpunkt steht die Menschlichkeit, nicht nur im Sinne der Mitmenschlichkeit, sondern auch im Sinne der Schöpferkraft, die eigentlich eine göttliche Tugend ist.Zwei Gewährsleute der jüngeren Zeit geben entscheidende Hinweise auf einen Höhepunkt der Menschheitsgeschichte. Der Kulturphilosoph Oswald Spengler (»Der Untergang des Abendlandes«, 1923) stellt fest, daß die Kulturen der Welt Organismen vergleichbar sind, mit einem Aufstieg und einem Niedergang, die Mitte zwischen beiden Epochen könnte einen Höhepunkt darstellen. Wir fassen die gesamte Geschichte der Menschheit ebenfalls als einen Organismus auf, damit wären Aufstieg, Höhepunkt und Niedergang vorgegeben.Der zweite Gewährsmann ist der Philosoph Karl Jaspers. In seinem geschichtsphilosophischen Werk »Vom Ursprung und Ziel der Geschichte« (1949) erwähnt er die sog. Achsenzeit. »Diese Achse wäre dort, wo geboren wurde, was seitdem der Mensch sein kann, wo die überwältigendste Fruchtbarkeit in der Gestaltung des Menschseins geschehen ist.« Jaspers benennt drei Regionen der Erde, in denen sich diese Achsenzeit vollzog: China, Indien und das Abendland. Damit ist eine Begrenzung von Raum und Zeit des Höhepunktes der Menschheitsgeschichte gegeben.
Autorenporträt
Werner Krumbholz, 1940 in Essen an der Ruhr geboren, studierte an der Universität Bochum Germanistik, Geschichte und Kunstgeschichte. Die Auseinandersetzung mit der abendländischen Kunst führte ihn nach Italien; während eines mehrjährigen Romaufenthaltes befaßte er sich mit italienischer Sprache und Literatur sowie mit antiker und italienischer Kunst. Die italienische Kultur wurde zu seinem geistigen Lebensraum; aber auch zahlreiche Reisen in verschiedene Länder Europas konfrontierten ihn mit der abendländischen Vergangenheit und der europäischen Gegenwart. Seit 1999 lebt er als Buchautor in München und veröffentlichte u.¿a. "Das 20. Jahrhundert. Eine gesellschaftskritische Betrachtung auf dem Hintergrund der abendländischen Kultur" (2004).