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In einer rheinischen Kleinstadt wird das Denkmal des allergnädigsten Landesherrn geschändet. Das corpus delicti ist ein dem steinernen Haupt des Regenten umgehängter Maulkorb. Staatsanwalt von Treskow fällt die Aufgabe zu, den Täter zu ermitteln und vor Gericht zu bringen. Er wittert seine große Chance zum beruflichen Aufstieg. Im Zuge seiner Ermittlungsarbeit schwindet Treskows anfängliche Zuversicht jedoch dahin und er beginnt zu ahnen, wie nahe der Täter seinem Privatleben stehen könnte. Denn neben Treskow selbst scheint der Maler Rabanus, welcher Interesse an Treskow Tochter Trude zeigt,…mehr

Produktbeschreibung
In einer rheinischen Kleinstadt wird das Denkmal des allergnädigsten Landesherrn geschändet. Das corpus delicti ist ein dem steinernen Haupt des Regenten umgehängter Maulkorb. Staatsanwalt von Treskow fällt die Aufgabe zu, den Täter zu ermitteln und vor Gericht zu bringen. Er wittert seine große Chance zum beruflichen Aufstieg. Im Zuge seiner Ermittlungsarbeit schwindet Treskows anfängliche Zuversicht jedoch dahin und er beginnt zu ahnen, wie nahe der Täter seinem Privatleben stehen könnte. Denn neben Treskow selbst scheint der Maler Rabanus, welcher Interesse an Treskow Tochter Trude zeigt, bei dem Fall eine entscheidende Rolle zu spielen. Obwohl während der Jahre des Nationalsozialismus verfasst und herausgegeben, befasst sich dieses mit Ironie und Witz geschriebene Buch Heinrich Spoerls mit der Fehlbarkeit staatlicher Autoritäten, dem stets gegebenen Anlass zur Kritik an staatlichem Handeln und der Unsinnigkeit, diese Kritik zu unterbinden. Der Autor, selbst ausgebildeter Jurist, schuf mit diesem Roman neben Die Hochzeitsreise, Wenn wir alle Engel wären und Der Gasmann ein weiteres Werk, das sich humorvoll mit den Verwicklungen menschlicher Existenzen in den Fängen der Justiz befasst.
Autorenporträt
Heinrich Spoerl (1887-1955) war Doktor der Rechtswissenschaften und praktizierender Rechtsanwalt in seiner Heimatstadt Düsseldorf. Als Literat wurde er einem größeren Publikum erst in den 1930er Jahren mit einer Reihe ebenso humorvoller wie erfolgreicher Romane bekannt. Als Drehbücher für Kinofilme der Vor- und Kriegszeit fanden sie beim Publikum nicht weniger Anklang, z.B. für So ein Flegel (1934), Wenn wir alle Engel wären (1936), Der Maulkorb (1938), Die Scheidungsreise (1938), Der Gasmann (1941), Das andere Ich (1941) und Die Feuerzangenbowle (1944). Daneben schuf Spoerl zahlreiche Kurzgeschichten, heraus-gegeben in zwei Bänden (Man kann ruhig darüber sprechen und Ich vergaß zu sagen). Mit Die weiße Weste (1947) schrieb Spoerl zudem ein Theaterstück.