Die Wahl eines Instruments ist für Musiker der Auftakt einer oft schicksalhaften Beziehung. Wie werden Instrumente erwählt? Wie empfinden Musiker ihre Bindung zum Instrument? Karin Nohr wertet 41 Instrumentalistenautobiografien aus und kommt zu überraschenden Ergebnissen, die auch für Laienmusiker Gültigkeit haben: Ob Zwilling, Partner, Schatten, Feind - immer wird das Instrument zum Spiegel des Selbst, enthält symbolische Vermächtnisse in Form elterlicher Werte, Ansprüche, Ideale, an denen die Musiker wachsen oder scheitern. Das Spielen eines Instruments stellt so eine Herausforderung dar,…mehr
Die Wahl eines Instruments ist für Musiker der Auftakt einer oft schicksalhaften Beziehung. Wie werden Instrumente erwählt? Wie empfinden Musiker ihre Bindung zum Instrument? Karin Nohr wertet 41 Instrumentalistenautobiografien aus und kommt zu überraschenden Ergebnissen, die auch für Laienmusiker Gültigkeit haben: Ob Zwilling, Partner, Schatten, Feind - immer wird das Instrument zum Spiegel des Selbst, enthält symbolische Vermächtnisse in Form elterlicher Werte, Ansprüche, Ideale, an denen die Musiker wachsen oder scheitern.
Das Spielen eines Instruments stellt so eine Herausforderung dar, das Eigene aus dem Aufgetragenen heraus zu entwickeln. Vier Einzelfallstudien (Casals, Kremer, Galway, Paderewski) veranschaulichen den theoretischen Bezugsrahmen, der die akademische Musikpsychologie mit der psychoanalytischen Kreativitätsforschung verbindet.
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Autorenporträt
Karin Nohr ist Psychoanalytikerin (DPG) mit den Interessensschwerpunkten Arbeits- und Kreativitätsstörungen sowie Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Psychoanalyse und Musik e.V.. Sie veröffentlichte zu den Themen Stimme, Selbstzustände beim aktiven Musizieren, Arbeit mit therapeutischen Imaginationen, Richard Wagner. Stand: November 2018
Inhaltsangabe
Inhalt I. Annäherung an das Untersuchungsgebiet Ein erster Blick auf die Musiker-Instrumenten-Beziehung: Der 'Fall' Marina Zwetajewa Anregungen aus dem 'Fall' für das Forschungsvorhaben II. Die Musiker-Instrumenten-Beziehung als Forschungsgegenstand Herkömmliche Gegenstände der Musikpsychologie Der Instrumentalist in der musikpsychologischen Forschung - ein Überblick Psychoanalyse und Musiker Beitrag der vorgestellten Forschungen zum Aufbau eines theoriegeleiteten Vorverständnisses von der Musiker-Instrumenten-Beziehung III. Auswertung von Instrumentalisten-Autobiographien: Methodik Differenzierung statt Generalisierung Warum gerade Autobiographien? Welche und wieviele Autobiographien? Typen von Instrumentalisten-Autobiographien Wie und in welchem Umfang behandeln die Musiker die Beziehung zu ihrem Instrument in ihren Autobiographien? Beschreibung und Begründung des methodischen Vorgehens IV. Vergleichende Auswertung von 41 Instrumentalisten-Autobiographien Liebe auf den ersten Ton? Wie Musiker zu ihren Instrumenten kommen 'Der Kauf einer Geige ist wie eine Heirat' - Das Instrument als Lebenspartner Hintergründe der Musiker-Instrumenten-Beziehung - Prophezeiungen und Erfolgsverheißung - Elternopfer und Erfolgspflichtung - Leichtigkeit und Erfolgszuversicht - 'Es kommt darauf an, eins mit dem Instrument zu werden' - Instrument und Körperbild Subjektive Theorien der Instrumentalisten über die Beziehungen zu ihren Instrumenten Die Überdeterminiertheit des Instruments Typen der Musiker-Instrumenten-Beziehung V. Ergebnisse: Vier Einzelfälle Pablo Casals (Cellist; 1876-1973) James Galway (Flötist; geb 1939) Gidon Kremer (Geiger; geb 1947) Jan I. Paderewski (Pianist; 1860-1941) Die Einzelfälle als Kontrolle der vergleichenden Untersuchung VI. Schlussbemerkung Literaturverzeichnis Anhang
Inhalt I. Annäherung an das Untersuchungsgebiet Ein erster Blick auf die Musiker-Instrumenten-Beziehung: Der 'Fall' Marina Zwetajewa Anregungen aus dem 'Fall' für das Forschungsvorhaben II. Die Musiker-Instrumenten-Beziehung als Forschungsgegenstand Herkömmliche Gegenstände der Musikpsychologie Der Instrumentalist in der musikpsychologischen Forschung - ein Überblick Psychoanalyse und Musiker Beitrag der vorgestellten Forschungen zum Aufbau eines theoriegeleiteten Vorverständnisses von der Musiker-Instrumenten-Beziehung III. Auswertung von Instrumentalisten-Autobiographien: Methodik Differenzierung statt Generalisierung Warum gerade Autobiographien? Welche und wieviele Autobiographien? Typen von Instrumentalisten-Autobiographien Wie und in welchem Umfang behandeln die Musiker die Beziehung zu ihrem Instrument in ihren Autobiographien? Beschreibung und Begründung des methodischen Vorgehens IV. Vergleichende Auswertung von 41 Instrumentalisten-Autobiographien Liebe auf den ersten Ton? Wie Musiker zu ihren Instrumenten kommen 'Der Kauf einer Geige ist wie eine Heirat' - Das Instrument als Lebenspartner Hintergründe der Musiker-Instrumenten-Beziehung - Prophezeiungen und Erfolgsverheißung - Elternopfer und Erfolgspflichtung - Leichtigkeit und Erfolgszuversicht - 'Es kommt darauf an, eins mit dem Instrument zu werden' - Instrument und Körperbild Subjektive Theorien der Instrumentalisten über die Beziehungen zu ihren Instrumenten Die Überdeterminiertheit des Instruments Typen der Musiker-Instrumenten-Beziehung V. Ergebnisse: Vier Einzelfälle Pablo Casals (Cellist; 1876-1973) James Galway (Flötist; geb 1939) Gidon Kremer (Geiger; geb 1947) Jan I. Paderewski (Pianist; 1860-1941) Die Einzelfälle als Kontrolle der vergleichenden Untersuchung VI. Schlussbemerkung Literaturverzeichnis Anhang
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