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Eine verständliche Einführung und gute Durchdringung von Psychoanalyse und Erzählforschung und eine originelle Verknüpfung des wichtigen psychoanalytischen Konfliktmodells mit erzählten Konflikten.
Erzählend wird die Welt zur angeeigneten Welt, wird Unüberschaubares zum Schauplatz, wird kalte Anonymität zur Wärme des Persönlichen. Erzählen heißt emotional vergegenwärtigen,heißt, Gelebtes nachträglich als evokative Gestalt mitteilen. Erzählen ist praktische Ästhetik des Alltags. Erzählen ist eine psychosoziale Kompromissbildung, die das Psychodynamische kommunizierbar macht. Brigitte Boothe…mehr

Produktbeschreibung
Eine verständliche Einführung und gute Durchdringung von Psychoanalyse und Erzählforschung und eine originelle Verknüpfung des wichtigen psychoanalytischen Konfliktmodells mit erzählten Konflikten.
Erzählend wird die Welt zur angeeigneten Welt, wird Unüberschaubares zum Schauplatz, wird kalte Anonymität zur Wärme des Persönlichen.
Erzählen heißt emotional vergegenwärtigen,heißt, Gelebtes nachträglich als evokative Gestalt mitteilen. Erzählen ist praktische Ästhetik des Alltags. Erzählen ist eine psychosoziale Kompromissbildung, die das Psychodynamische kommunizierbar macht. Brigitte Boothe erläutert das Verhältnis von Erzählen, Realität und Psyche, es stellt Erzählungen und Träume vor, führt ein in das regelgeleitete narrative Interpretationsprogramm JAKOB und illustriert es an Beispielen wie Freuds Traum von "Irmas Injektion", am Traumbeispiel eines Borderline-Patienten, das ein baldiges Tötungsdelikt vorwegzunehmen scheint, und an einer prägnanten und aussagekräftigen Sequenz von Erzählungen aus einer psychoanalytischen Psychotherpie. Ein Erzählbeispiel findet sich am Ende des Buches sowie ein Glossar zu Erzählen und Sprache.
Autorenporträt
Brigitte Boothe ist Psychoanalytikerin (DGPT, DPG), Psychotherapeutin (FSP) und Lehrstuhlinhaberin für Klinische Psychologie, Psychotherapie und Psychoanalyse an der Universität Zürich. Wichtige Veröffentlichungen zur Psychoanalyse der frühen weiblichen Entwicklung und zu Modellen des Glücks in Märchentexten. Zurzeit beschäftigt sie sich vor allem mit den Bereichen Klinische Narrativik und qualitative Methoden, Literatur- und Textanalyse, Lebensrückblick- und Interviewforschung, Kooperations-,Vertrauensbildung und Kreditierung. Sie ist u.a. am Forschungsmodul des Schweizerischen Nationalfonds 'Körper und Geschlecht: Normierungsprozesse im Spannungsfeld von Heilung und Verletzung' (Pro Doc), verbunden mit dem Graduiertenkolleg Gender Scripts and Prescripts (Universitäten Basel - Bern - Zürich) beteiligt. Boothe ist Mitglied in diversen psychoanalytischen, psychotherapeutischen und internationalen wissenschaftlichen Vereinigungen: Society for Psychotherapy Research (SPR), Schweizerische Gesellschaft für Psychologie (SGP), Deutsche psychoanalytische Gesellschaft (DPG), Föderation Schweizerischer PsychologInnen (FSP), Europäische Föderation Psychoanalytischer Psychotherapie (EFPP). Veröffentlichungen u.a.: Boothe, B. (2006): Die Religionskritik Freuds und die Überschreitung des Gegebenen. In I. U. Dalferth & H.-P. Grosshans (Hrsg.): Kritik der Religion. Tübingen (Mohr/Siebeck), S.163-186. Boothe, B. (2006): Abraham, der Ausgezeichnete. Die Loyalitätsprobe. Handlung Kultur Interpretation. Zeitschrift für Sozial- und Kulturwissenschaften 15, 274-304. Luif, V./Thoma, G. & B. Boothe (Hrsg.) (2005): Beschreiben - Erschliessen - Erläutern. Psychotherapieforschung als qualitative Wissenschaft. Berlin (Pabst). Boothe, B. & P. Stoellger (Hrsg.) (2004): Moral als Gift oder Gabe? Zur Ambivalenz von Moral und Religion. 1. Band der wissenschaftlichen Buchreihe Interpretation Interdisziplinär, herausgegeben von Brigitte Boothe & Philipp Stoellger. Würzburg (Königshausen & Neumann). Boothe, B. & Ugolini, B. (Hrsg.) (2003): Lebenshorizont Alter. Zürich (vdf).