"Der Reiter" von Ludwig Strauss entfaltet auf eindrückliche Weise die existenziellen Konflikte eines Einzelnen in einer sich wandelnden Welt. In einem Stil, der klassische Prosa mit moderner Sensibilität verbindet, erzählt Strauss die Geschichte eines Reiters, dessen Weg durch symbolisch aufgeladene Landschaften führt. Der Roman bewegt sich zwischen Traum und Wirklichkeit, wobei sich die poetische Sprache eng mit psychologischer Tiefenschärfe verbindet. Im literarischen Kontext steht "Der Reiter" an der Schwelle zwischen Expressionismus und neuer Sachlichkeit und reflektiert die gesellschaftlichen Spannungen der Zwischenkriegszeit ebenso wie zeitlose Fragen nach Identität, Pflicht und Freiheit. Ludwig Strauss, geboren 1892 in Deutschland, war nicht nur Schriftsteller, sondern auch Literaturwissenschaftler und Philosoph. Sein Leben war geprägt vom geistigen Klima seiner Epoche, von Vertreibung und Exil, was sich in seinem literarischen Schaffen spiegelt. Seine Werke zeichnen sich durch eine intensive Auseinandersetzung mit Identitätsfragen und einer tiefen Verwurzelung in der europäischen Geistesgeschichte aus. Die autobiografischen Elemente und seine wissenschaftliche Perspektive verleihen "Der Reiter" eine besondere Authentizität und Tiefe. Dieses Buch empfiehlt sich allen Leserinnen und Lesern, die nach literarisch anspruchsvoller Lektüre suchen, die historische Erfahrung, philosophische Reflexion und künstlerischen Ausdruck miteinander verbindet. "Der Reiter" ist nicht nur ein zeitgeschichtliches Dokument, sondern bietet zahlreiche Anknüpfungspunkte für moderne Fragen nach Selbstverwirklichung und moralischer Orientierung.
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