Mit Fotoapparat und Diktiergerät ausgerüstet, geht Carla Solina in die kurdischen Berge, um dort den Alltag der Guerilla, ihre Organisations- und Vorgehensweise kennenzulernen. Einen besonderen Augenvermerk legt sie auf die Situation der Frau, bei der Guerilla ebenso wie im "Hinterland" der Flüchtlingslager: Welche Schwierigkeiten und Widersprüche, Hoffnungen und Fortschritte gibt es für die kurdischen Frauen, die traditionell die Sklavinnen der Familie sind? Wie entwickelt sich ihr Selbsbewußtsein und wie können sie es gegen die feudalen Clanstrukturen durchsetzen? Der Befreiungsprozeß der Frau als Maßstab für die Freiheit einer Gesellschaft ist auch hier voller Unzulänglichkeiten, aber genauso voller Träume und Errungenschaften. Dieser Augenzeugenbericht macht den Willen und die Notwendigkeit von persönlicher und sozialer Veränderung auch im Kriegsgebiet Kurdistan deutlich.
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