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In Deutschland leiden eine Million Menschen an einer Demenz. Diese Zahl wird sich bis 2050 verdoppeln. Die Rede von der "Volkskrankheit Alzheimer" macht die Runde. Der aktuelle öffentliche Diskurs zur Alzheimer-Demenz wird von einem rein medizinischen Konzept von Demenz dominiert, in dem der Mensch als Ganzer in Vergessenheit gerät. Die Krankheit wird auf neurophysiologische Vorgänge im Gehirn reduziert, die Betroffenen und ihr Umfeld entsprechend einseitig beraten und betreut. Auf der Grundlage einer ethisch reflektierten Anthropologie schlägt Verena Wetzstein vor, Demenzen als…mehr

Produktbeschreibung
In Deutschland leiden eine Million Menschen an einer Demenz. Diese Zahl wird sich bis 2050 verdoppeln. Die Rede von der "Volkskrankheit Alzheimer" macht die Runde. Der aktuelle öffentliche Diskurs zur Alzheimer-Demenz wird von einem rein medizinischen Konzept von Demenz dominiert, in dem der Mensch als Ganzer in Vergessenheit gerät. Die Krankheit wird auf neurophysiologische Vorgänge im Gehirn reduziert, die Betroffenen und ihr Umfeld entsprechend einseitig beraten und betreut. Auf der Grundlage einer ethisch reflektierten Anthropologie schlägt Verena Wetzstein vor, Demenzen als Beziehungsgeschehen zu definieren, und zeigt Perspektiven einer integrativen Demenz-Ethik auf, mit der das Phänomen Alzheimer-Demenz in die Mitte der Gesellschaft rückt.
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Autorenporträt
Verena Wetzstein, Dr. theol., ist Studienleiterin an der Kath. Akademie Freiburg und wiss. Redakteurin der Zeitschrift für medizinische Ethik.