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In welcher Gesellschaft wollen wir leben? Welches Menschen- und Weltbild teilen wir? Die Arbeit untersucht Sprach-, Kultur- und Sozialtheorien von jüdisch-deutschen Gelehrten über einen Zeitraum von rund 100 Jahren - vom wilhelminischen Kaiserreich über die Weimarer Republik bis zum Zweiten Weltkrieg und im Exil. Erkundet wird, wie sich diese Gelehrten - die selbst zwischen Inklusion und Exklusion lebten - das Miteinander verschiedener Nationen, Konfessionen und sozialer Kreise vorstellten. Ihr Vertrauen setzten sie nicht in rechtsförmige Lösungen; vielmehr bezeugen ihre Theorien einen…mehr

Produktbeschreibung
In welcher Gesellschaft wollen wir leben? Welches Menschen- und Weltbild teilen wir? Die Arbeit untersucht Sprach-, Kultur- und Sozialtheorien von jüdisch-deutschen Gelehrten über einen Zeitraum von rund 100 Jahren - vom wilhelminischen Kaiserreich über die Weimarer Republik bis zum Zweiten Weltkrieg und im Exil. Erkundet wird, wie sich diese Gelehrten - die selbst zwischen Inklusion und Exklusion lebten - das Miteinander verschiedener Nationen, Konfessionen und sozialer Kreise vorstellten. Ihr Vertrauen setzten sie nicht in rechtsförmige Lösungen; vielmehr bezeugen ihre Theorien einen Dialogoptimismus, der die Begegnung zwischen Menschen in Miniaturen über Gleichheit, Anerkennung, Fremdverstehen, Geselligkeit, Takt, Humor, Liebe und Mitmenschlichkeit würdigte und das verantwortungsvolle Miteinander den handelnden und sprechenden Akteuren anvertraute.
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Autorenporträt
Sabine Sander ist derzeit Gastprofessorin an der McMaster University in Hamilton, Ontario (Kanada) am Institut für Soziologie sowie Privatdozentin für Kulturwissenschaft an der Universität Koblenz-Landau. Zudem unterrichtet sie Deutsch als Fremdsprache an der Friedrich Schiller German School in Mississauga, Ontario (Kanada). 2015 habilitierte sie sich mit der hier vorliegenden Arbeit, für die ihr der Max Weber Preis verliehen wurde. Von 2003-2012 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Max-Weber-Kolleg für kultur- und sozialwissenschaftliche Studien an der Universität Erfurt, zunächst in einem von der German-Israeli Foundation finanzierten deutsch-israelischen Kooperationsprojekt zum Thema Jüdisches Sprachdenken. The History of Linguistic and Cultural Theory in the German-Jewish context, danach in der DFG-Kolleg-Forschergruppe Religiöse Individualisierung in historischer Perspektive. Von 2011-2013 leitete sie das DFG-Netzwerks für NachwuchswissenschaftlerInnen zum Thema Judentu

m und politische Theorie und war sie mehrere Jahre als Gleichstellungsbeauftragte am Max Weber Kolleg tätig. Ihre Dissertation schloss sie 2007 an der Universität Leipzig mit einer Arbeit über "Der Topos der Undarstellbarkeit. Ästhetische Positionen nach Adorno und Lyotard im Fach Kulturwissenschaften ab. Sander studierte Kulturwissenschaften, Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft sowie Journalistik an der Universität Leipzig und schloss 2002 mit dem Magister in allen drei Disziplinen ab.