Handschriften, "Autographen", haben für den Sammler ihren Preis. Für alle Liebhaber der Literatur aber haben sie den besonderen Reiz, direkter als das gedruckte Buch ein lebendiges, persönliches Verhältnis zum Autor zu schaffen. Der hier vorliegende großformatige Band enthält Handschriftenfaksimiles von 100 Autorinnen und Autoren deutscher Sprache aus 450 Jahren. Dabei sind die Faksimiles fast immer in Originalgröße reproduziert. Daneben steht jeweils ein kleiner Essay, der über Autor, Anlass und Entstehung berichtet, kurz: die Handschrift zum Sprechen bringt und sie ihre Geschichte erzählen lässt.
Jedes Stück ist auf seine eigene Art sprechend und gibt - ausschnitthaft - einen anderen Blick in die Literaturgeschichte frei als den, der durch die gedruckten oder nunmehr im Internet oder auf CD-ROM digitalisierten Bücher geboten wird. Und während man die Seiten umschlägt und sich in die Faksimiles versenkt, meint man das leise Echo des Kratzens auf dem Papier zu hören. Frankfurter Rundschau
Das Buch ist gut, liest man gern, ist sogar preiswert und kann gekauft werden. Frankfurter Allgemeine Zeitung
Das Ziel dieser ansehnlichen Sammlung scheint erreicht, und es gefällt: Diese notgedrungen bruchstückhaften Zeugnisse aus den Dichterklausen zu entziffern macht Spaß - obwohl manche Texte schier unleserlich, andere bis zur Unlesbarkeit verklausuliert sind. Sei es drum: Gerade die Lektüre von überlieferten Notizen, Entwürfen und Briefen erfordert mehr Einsatz und wirkt nachhaltiger als das Lesen einer sterblichen E-Mail, die willkürlich auf Knopfdruck gelöscht und vergessen werden kann. Berliner Morgenpost
Es gibt Bücher zum Lesen. Und es gibt Bücher zum Blättern. Und das Blättern in so einem Buch verschafft einen milden Rausch, genau wie es Gottfried Benn beschrieben hat. Also dies ist eine kleine deutsche Literaturgeschichte der anschaulichsten Art, die verblüffende Entdeckungen bereithält: Lessings Trinklied - ganz in der Manier Robert Gernhardts. Wieland - von attischer Anmut. Herder - von republikanischem Schneid. Jean Paul - von gründlicher Konfusion. E. T. A. Hoffmann - von überwältigender Schönheit (...). Ein Wunderbuch. Die Woche
Bei Reclam erschien jetzt ein echter Prachtband: "Dichterhandschriften - Von Martin Luther bis Sarah Kirsch". Eine wundervolle Brücke zum Leser! Ein Buch für Literaturverliebte. Und einmal mehr sieht man beim Durchblättern, dass Handschriften, sogenannte Autographen, selbst im Computer-Zeitalter von enormem Reiz sind. Viel direkter als das gedruckte Wort knüpfen handgeschriebene Seiten ein sehr persönliches Band zwischen Dichter und Leser (...). Ein Glücks-Buch für Literaturfreunde. Berliner Kurier
Das Buch ist gut, liest man gern, ist sogar preiswert und kann gekauft werden. Frankfurter Allgemeine Zeitung
Das Ziel dieser ansehnlichen Sammlung scheint erreicht, und es gefällt: Diese notgedrungen bruchstückhaften Zeugnisse aus den Dichterklausen zu entziffern macht Spaß - obwohl manche Texte schier unleserlich, andere bis zur Unlesbarkeit verklausuliert sind. Sei es drum: Gerade die Lektüre von überlieferten Notizen, Entwürfen und Briefen erfordert mehr Einsatz und wirkt nachhaltiger als das Lesen einer sterblichen E-Mail, die willkürlich auf Knopfdruck gelöscht und vergessen werden kann. Berliner Morgenpost
Es gibt Bücher zum Lesen. Und es gibt Bücher zum Blättern. Und das Blättern in so einem Buch verschafft einen milden Rausch, genau wie es Gottfried Benn beschrieben hat. Also dies ist eine kleine deutsche Literaturgeschichte der anschaulichsten Art, die verblüffende Entdeckungen bereithält: Lessings Trinklied - ganz in der Manier Robert Gernhardts. Wieland - von attischer Anmut. Herder - von republikanischem Schneid. Jean Paul - von gründlicher Konfusion. E. T. A. Hoffmann - von überwältigender Schönheit (...). Ein Wunderbuch. Die Woche
Bei Reclam erschien jetzt ein echter Prachtband: "Dichterhandschriften - Von Martin Luther bis Sarah Kirsch". Eine wundervolle Brücke zum Leser! Ein Buch für Literaturverliebte. Und einmal mehr sieht man beim Durchblättern, dass Handschriften, sogenannte Autographen, selbst im Computer-Zeitalter von enormem Reiz sind. Viel direkter als das gedruckte Wort knüpfen handgeschriebene Seiten ein sehr persönliches Band zwischen Dichter und Leser (...). Ein Glücks-Buch für Literaturfreunde. Berliner Kurier
