Zu Beginn quälte ich mich durch die ersten 50 Seiten: der ungewohnten Schreibstil, der durchgehende gebrauch der Gegenwartsform, die kurzen Sätze, machten mir erhebliche Schwierigkeiten mich in die Geschichte einzufinden. Sobald man sich erst mal daran gewöhnt hat und vor allem sich nicht
abschrecken lässt, kommt Begeisterung auf.
Mit Humor und viel Ironie gelingt es McCourt seine Geschichte…mehrZu Beginn quälte ich mich durch die ersten 50 Seiten: der ungewohnten Schreibstil, der durchgehende gebrauch der Gegenwartsform, die kurzen Sätze, machten mir erhebliche Schwierigkeiten mich in die Geschichte einzufinden. Sobald man sich erst mal daran gewöhnt hat und vor allem sich nicht abschrecken lässt, kommt Begeisterung auf.
Mit Humor und viel Ironie gelingt es McCourt seine Geschichte als Junger Yankee und die seiner Familie zu erzählen. Eine Aneinanderreihung schrecklichen Geschehnisse, grauenvoller Armut und Elend, da fragt man sich als Leser: wie kann man nach so einer grausamer Kindheit ein Lebensbejahender Erwachsener werden. Sein Schicksal zeigt, dass man mit viel Mut und Verbissenheit aus eigener Kraft dem Elend entrinnen kann. Die Erzählung ist nicht morali-sierend oder anklagend, vielmehr zeigt sie die positive Einstellung des Schriftsteller zum Schicksal. Beim Lesen überkam mich immer wieder das Gefühl: schlimmer geht’s nimmer, der Höhepunkt müsste jetzt erreicht sein, dass es ab hier nur noch aufwärts gehen kann, doch dann, wieder ein Tiefschlag. Und trotz allem, kann man das Buch getrost optimistisch bezeichnen, denn ich war immer wieder überrascht, wie der junge Frank dem Leben die positiven Seiten abgewann, wie er sich über die kleinen Dingen des Lebens freute.
Eine spannende Geschichte, traurig, berührend und hoffnungsvoll.