In dieser Arbeit werden die Auswirkungen ausländischer Direktinvestitionen auf die Einkommensungleichheiten in rohstoffreichen Ländern untersucht. Dabei werden die Auswirkungen in rohstoffreichen Ländern nicht isoliert analysiert, sondern mit den Auswirkungen von ausländischen Direktinvestitionen in rohstoffarmen Ländern verglichen. Die ausgewählten Länder sind Algerien und Tunesien über den Zeitraum von 2003 bis 2013. Die Analyse basiert auf wirtschaftlichen Indikatoren, wobei die Ressourcen als Variable berücksichtigt werden. Ziel dieser Analyse ist es, eine Korrelation zwischen den Auswirkungen ausländischer Direktinvestitionen auf die Einkommensungleichheiten über die natürlichen Ressourcen als Kanal zu definieren und zu erarbeiten. Die Theorie basiert auf dem Modell von Stopler und Samuelson, das besagt, dass der Preisanstieg bei kapitalintensiven Gütern zu einem Anstieg der Kapitalrendite und umgekehrt zu einem Rückgang der Arbeits- und Lohnrendite führt. Die Untersuchung berücksichtigt auch die Kuznet-Kurve, die besagt, dass in frühen Entwicklungsstadien die Einkommensunterschiede tendenziell zunehmen.
Bitte wählen Sie Ihr Anliegen aus.
Rechnungen
Retourenschein anfordern
Bestellstatus
Storno