Die Tatsache, dass das deutsche Recht im Bereich der Corporate Governance immer wieder Institute und Termini, zum Beispiel die business judgement rule aus dem US-amerikanischen Recht übernommen hat, lässt alleine nicht den Schluss auf eine Amerikanisierung des deutschen Aktienwesens zu. Es könnte sich hierbei auch um sehr vereinzelt auftretende Fälle von Amerikanisierung oder um ein Sich-Aufeinanderzubewegen von US-amerikanischem und deutschem Corporate Governance-System handeln. Annette Nicklisch stellt dar, ob und wenn ja, inwieweit man von einer Amerikanisierung des deutschen Aktienwesens sprechen kann. Die Untersuchung erfolgt anhand der Auswirkungen des Sarbanes-Oxley Act auf die deutsche Corporate Governance. Ziel der Arbeit ist es, die voranschreitende Amerikanisierung des deutschen Aktienwesens an den Auswirkungen des Sarbanes-Oxley Act auf die deutsche Corporate Governance aufzuzeigen.
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"Die hier besprochene Untersuchung beleuchtet in angenehmer Knappheit, weder durch übermäßige Theoretisierung noch Literaturangaben überfrachtet, wesentliche Aspekte des Sarbanes-Oxley Act und seiner Bedeutung für die deutsche Corporate Governance. Nicklischs Dissertation besticht durch eine klare Gedankenführung, die den U.S.-amerikanischen Ansatz der Corporate Governance für die deutsche Wissenschaft und Beratungspraxis leicht zugänglich macht." Dr. jur. Patrick C. Leyens, in: Deutsch-Amerikanische Juristen-Vereinigung Newsletter, 2007







