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Zeitungsartikel scheinen eine sehr innovative Praxis in der Rechtswissenschaft zu sein. Allerdings lassen sich in Leitartikeln, Schlagzeilen und Fragmenten während der brasilianischen Verfassungsgebenden Versammlung (1985-1988) Unparteilichkeit, Selektivität und Stigmatisierung feststellen. Schlüsselbegriffe wie "soziale Funktion des Eigentums", "volksnah" und "Einkommensverteilung" wurden als destabilisierende linke Stereotypen angesehen, die im Gegensatz zu dem standen, was der konservative "Centrão" unter sozialer Ordnung verstand. Das Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, aufzuzeigen, wie…mehr

Produktbeschreibung
Zeitungsartikel scheinen eine sehr innovative Praxis in der Rechtswissenschaft zu sein. Allerdings lassen sich in Leitartikeln, Schlagzeilen und Fragmenten während der brasilianischen Verfassungsgebenden Versammlung (1985-1988) Unparteilichkeit, Selektivität und Stigmatisierung feststellen. Schlüsselbegriffe wie "soziale Funktion des Eigentums", "volksnah" und "Einkommensverteilung" wurden als destabilisierende linke Stereotypen angesehen, die im Gegensatz zu dem standen, was der konservative "Centrão" unter sozialer Ordnung verstand. Das Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, aufzuzeigen, wie 47 Nachrichten aus verschiedenen brasilianischen Printmedien die selektive parlamentarische Vorbereitung der brasilianischen Bundesverfassung von 1988 lobten. Die Definition der Eigentumsgrenze bietet die Gelegenheit, das System der Begünstigungen, Verhandlungen und der Wiederbelebung von Privilegien zu analysieren. Die Auswahl von Diskursen, persönlichen Beziehungen, Informalität, Abendessen, Telefonaten und vielen anderen parallelen legislativen Mechanismen erneuerte traditionelle Baroniepraktiken, die in der Vergangenheit angewendet wurden, um die Staatsmacht in Eigentumsfragen bis heute aufrechtzuerhalten.
Autorenporträt
Wellington Migliari, doctorant en droit international public et relations internationales, faculté de droit, université de Barcelone. Alexandre Douglas Zaidan de Carvalho, doctorant en droit, université de Brasília et chercheur invité à l'université Pompeu Fabra. Nous remercions l'agence brésilienne CAPES pour son soutien.