In 'Die Betrogene', einem Meisterwerk von Thomas Mann, entfaltet sich der dramatische Lebensabend von Rosalie von Tümmler, einer verwitweten Frau, die sich unerwartet in einen jüngeren Mann verliebt. Dieses Werk, geprägt von Manns unverwechselbarem Erzählerstil, thematisiert die Themen der Vergänglichkeit und des Begehrens vor dem Hintergrund bürgerlich-kultureller Gesellschaftsordnungen. Dabei verschränkt der Autor auf brillante Weise subtile psychologische Beobachtungen mit einem tiefen Verständnis für die emotionale Komplexität seiner Protagonisten, eingebettet in eine faszinierende Erzählperspektive. Thomas Mann, einer der bedeutendsten Schriftsteller des 20. Jahrhunderts, wurde 1875 in Lübeck geboren und ist bekannt für seine tiefgründigen und oft ironischen Analysen der bürgerlichen Gesellschaft. Nach dem Ersten Weltkrieg kehrte Mann in seinen späteren Jahren zurück zu kürzeren Erzählformaten, zu denen auch 'Die Betrogene' zählt, um die moralischen und emotionalen Verwerfungen seiner Zeit zu erforschen. Geprägt von seinem Exil und den persönlichen Erfahrungen während des Zweiten Weltkriegs, verarbeitete Thomas Mann in diesem Werk auch die Unsicherheiten und Sinnsuchenden Herausforderungen, die ihn zu jener Zeit beeinflussten. Für den anspruchsvollen Leser, der literarische Tiefe und psychologischen Realismus schätzt, ist 'Die Betrogene' ein unverzichtbares Werk. Die Novelle bietet nicht nur einen tiefen Einblick in das menschliche Seelenleben, sondern auch in die gesellschaftlichen Entwicklungen der Nachkriegszeit. Thomas Manns meisterhafte Erzählweise, seine Fähigkeit, komplexe Charaktere lebendig werden zu lassen und große existenzielle Themen durch den Mikrokosmos der Familie Tümmler zu beleuchten, machen es zu einem zeitlosen Klassiker, der zum Nachdenken anregt und lange im Gedächtnis bleibt.
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