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Die dunkle Kammer von Longwood - Kauffmann, Jean-Paul
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Ein Schriftsteller spürt dem Rätsel um den berühmtesten Gefangenen auf St. Helena nach: Napoleon, dessen Tod bis heute rätselhaft ist. Wie ist einem Mann zumute, der mit 46 Jahren auf eine einsame Insel verbannt wird, eine Insel, die so abgelegen ist, dass man die Gefangenen dort bis heute nicht hinter Schloss und Riegel zu setzen braucht? Und wie verkraftet er die Nachricht, dass er dieses öde Eiland zu seinen Lebzeiten nicht mehr verlassen wird? Kauffmann ist wie kein zweiter begabt, »den Geruch der Gefangenschaft« aufzuspüren, denn er hat selbst als französischer Journalist drei Jahre in libanesischer Haft verbracht.…mehr

Produktbeschreibung
Ein Schriftsteller spürt dem Rätsel um den berühmtesten Gefangenen auf St. Helena nach: Napoleon, dessen Tod bis heute rätselhaft ist. Wie ist einem Mann zumute, der mit 46 Jahren auf eine einsame Insel verbannt wird, eine Insel, die so abgelegen ist, dass man die Gefangenen dort bis heute nicht hinter Schloss und Riegel zu setzen braucht? Und wie verkraftet er die Nachricht, dass er dieses öde Eiland zu seinen Lebzeiten nicht mehr verlassen wird? Kauffmann ist wie kein zweiter begabt, »den Geruch der Gefangenschaft« aufzuspüren, denn er hat selbst als französischer Journalist drei Jahre in libanesischer Haft verbracht.
Autorenporträt
Jean-Paul Kauffmann, geboren 1944 in Mayenne, lebt in Paris und arbeitet als Journalist und Schriftsteller. Sein Buch La Chambre noire de Longwood (Paris, 1997) wurde mit bedeutenden Preisen ausgezeichnet, darunter dem Prix Fémina und dem Prix Jules Verne. Die deutsche Übersetzung Die dunkle Kammer von Longwood ist 1999 im Zsolnay Verlag erschienen.
Rezensionen
"In sprachmächtigen Passagen beschwört Kauffmann die Atmosphäre des Ortes herauf, eine tropfenweise verrinnende Melancholie, die an Baudelaire erinnert. (...) Ein kluges, überaus fesselndes Buch." Thomas Kastura, Rheinischer Merkur, 06.08.1999 "Ein wunderbares Buch. (...) Eben darin liegt die Faszination dieses Buchs, dass es gleichsam die Zeit in der Schwebe hält, die Vergangenheit als Gegenwart beschwört, deren Vergänglichkeit durch den Duft transzendiert wird. Kauffmann ist ein Buch gelungen, das anschaulicher und im dramaturgischen Sinn des Wortes auch 'wahrer' ist als alle die zahllosen hagiographischen Schriften, die das Drama des Verbannten von Sankt Helena bislang zu beschwören suchten." Johannes Willms, Süddeutsche Zeitung, 17.18./07.1999