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'Verlass diese Frau!' - Dies flüstert dem über alles geliebten Mann eine nächtliche Stimme ins Ohr. Iza ist seine große Liebe. Doch er hört auf den nächtlichen Instikt und geht. Und ein jeder fragt: 'Warum? Was war geschehen?'Antwort gibt das Leben. - Ihr Vater stirbt. Grob war er, liebend und gerecht! Iza nimmt die Mutter mit in ihr Budapester Großstadtleben. Und dann passiert es. Gewohnheiten werden aufgelöst. Erinnerungen kommen hoch. Tatsachen drücken sie zurück in die Tiefe. Wahrheiten machen sich ans Werk. Bis die Katastrophe eintritt: Der instinktive Austritt der Mutter aus dem Leben,…mehr

Produktbeschreibung
'Verlass diese Frau!' - Dies flüstert dem über alles geliebten Mann eine nächtliche Stimme ins Ohr. Iza ist seine große Liebe. Doch er hört auf den nächtlichen Instikt und geht. Und ein jeder fragt: 'Warum? Was war geschehen?'Antwort gibt das Leben. - Ihr Vater stirbt. Grob war er, liebend und gerecht! Iza nimmt die Mutter mit in ihr Budapester Großstadtleben. Und dann passiert es. Gewohnheiten werden aufgelöst. Erinnerungen kommen hoch. Tatsachen drücken sie zurück in die Tiefe. Wahrheiten machen sich ans Werk. Bis die Katastrophe eintritt: Der instinktive Austritt der Mutter aus dem Leben, ein letzter Akt der Liebe. Eine unerhörte Warnung an die Tochter Iza. Hat sie Ohren zu hören? Die Fluten verebben, zurück bleibt Iza: einst von vielen geliebt, ist sie jetzt allein. Etwas hat zu ihr gesprochen: pur, streng, gegen die kalte Logik namens Selbstbetrug.Ein Roman, der den Bedingungen von Liebe gnadenlos auf den Grund geht. Durch den Strom der Zeiten hindurch fließt die Sprache Magda Szabós: das Ungarn der 60er Jahre, seine Menschen, ihr Schicksal - ein ewiges Monument unserer Schwächen, gütig und ernst, hellsichtig dem Leben zugewandt.Frage: 'Warum schreiben Sie?' Antwort: 'Fragen Sie einen Vogel, warum er singt!' Magda Szabó
Autorenporträt
Magda Szabó (1917 - 2007) Die Ungarin schreibt in 90 Jahren über vierzig in zweiundvierzig Sprachen überstzte Werke. Zu ihren Lebzeiten gilt sie bereits als Klassiker. 1949 erhält die Lyrikerin Publikationsverbot. Sie arbeitet als Lehrerin und schreibt für die Schublade. 1958 erscheint nach Jahres des Schweigens ihr erster Roman. Preise folgen. Weitere Romane. Innerhalb kürzester Zeit erlangt die Autorin Weltruhm. 2003 erhält sie in Frankreich den Prix Femina für ausländische Literatur. Sie zählt zu den zehn besten Autorinnen der Weltliteratur.
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

Einzig ein etwas nachlässiges Lektorat und entsprechend viele Flüchtigkeitsfehler im Text konnten den Lesegenuss von Nicole Henneberg stören. Abgesehen davon jedoch ist sie sprachlos angesichts der dank Heinrich Eisterers Neuübersetzung erlangten Frische und Modernität des Romans der großen Magda Szabo. Wie die Autorin die Härten des Lebens in der Rakosi-Ära als kammerspielartigen Kampf zwischen einer Mutter und ihrer Tochter inszeniert und dabei immer wieder in kleinen Gesten und Bemerkungen hochpolitisch Partei ergreift für die Opfer und große Themen wie Schuld, Selbsttäuschung und Opportunismus verhandelt, flößt Henneberg Respekt ein.

© Perlentaucher Medien GmbH