Politische Kultur in Deutschland Seit vielen Jahren bestimmt die Generation der "Enkel" Willy Brandts den Kurs der SPD, sie stellte (und stellt) zahlreicheMinisterpräsidenten und Landesminister und seit 1998 auch die Bundesregierung. Teilweise auf der Grundlage von persönlichen Interviews vollzieht Matthias Micus die persönliche und politische Entwicklung wichtiger sozialdemokratischer Politiker nach (unter anderem Scharping, Schröder, Lafontaine, Engholm und Wieczorek-Zeul) und vermittelt Einblicke in Motive, Beweggründe und Handlungslogiken der "Enkel".
Politische Kultur in DeutschlandSeit vielen Jahren bestimmt die Generation der "Enkel" Willy Brandts den Kurs der SPD, sie stellte (und stellt) zahlreicheMinisterpräsidenten und Landesminister und seit 1998 auch die Bundesregierung. Teilweise auf der Grundlage von persönlichen Interviews vollzieht Matthias Micus die persönliche und politische Entwicklung wichtiger sozialdemokratischer Politiker nach (unter anderem Scharping, Schröder, Lafontaine, Engholm und Wieczorek-Zeul) und vermittelt Einblicke in Motive, Beweggründe und Handlungslogiken der "Enkel".Hinweis: Dieser Artikel kann nur an eine deutsche Lieferadresse ausgeliefert werden.
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Autorenporträt
Matthias Micus ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der AG Parteienforschung der Universität Göttingen.
Inhaltsangabe
Vorwort 1. Einleitung 2. Primäre Prägungen 2.1 Nachkriegskindheiten: die familiäre Sozialisation 2.2 Widerstandsgeist und Selbstbewusstsein: Prägungen in der Schulzeit 2.3 Grenzüberschreitend: das Freizeitverhalten 3. Politische Sozialisation 3.1 Auf verschlungenen Pfaden in die Nach-Godesberg-SPD 3.2 Interessen, Ambitionen, Themen: Konkrete Politisierung 4. Politikstil 4.1 Erste Schritte 4.1.1 Mit den Realitäten konfrontiert: Engholm im Bundestag 4.1.2 Die lasche Partei aufgerüttelt: Lafontaines Aufstieg in der SPD-Saar 4.1.3 Früher Praxisbezug: Scharpings Anfänge 4.1.4 Lehrstunde in Taktik: Schröder als Göttinger Juso-Vorsitzender 4.1.5 Auf Konfliktkurs: Wieczorek-Zeul am Ende der sechziger Jahre 4.1.6 Exkurs: Die "68er" als Steigbügelhalter der "Enkel" 4.2 Auf der Karriereleiter nach oben 4.2.1 Björn Engholm 4.2.1.1 Nach allen Seiten gesprächsoffen: Engholm als Regierungsmitglied 4.2.1.2 Auf verschlungenen Pfaden zur Kandidatur: Rückkehr nach Schleswig-Holstein 4.2.2 Oskar Lafontaine 4.2.2.1 Flexible Bündnisstrategie: Der Weg ins Saarbrücker Rathaus und der Sturz Läpples 4.2.2.2 Zuerst mit und dann gegen Schmidt: Lafontaines Ansturm auf die Staatskanzlei 4.2.3 Rudolf Scharping 4.2.3.1 Bienenfleiß und Sachkenntnis: Prototyp eines Geschäftsführers 4.2.3.2 Integrativ, dröge und unbekannt: Scharping als Landesparteivorsitzender und Spitzenkandidat 4.2.4 Gerhard Schröder 4.2.4.1 Der Linkskarrierist: Schröder als Juso-Bundesvorsitzender 4.2.4.2 Abstecher in die Provinz: Schröders Machtergreifung in Niedersachsen 4.2.5 Heidemarie Wieczorek-Zeul 4.2.5.1 Zwischen allen Fronten: Wieczorek-Zeul als Juso-Bundesvorsitzende 4.2.5.2 Karriereknick oder Sprungbrett: Der Umweg über das Europaparlament 4.2.6 Zwischenfazit 4.3 Instrumentelles Parteiverständnis: die "Enkel" und die SPD 4.4 Telegen, ökologisch, blockfrei: Medienorientierung und Themen 5. Konklusion 6. Anhang 6.1 Interview mit Björn Engholm 6.2 Interview mit Rudolf Scharping 7. Literatur
Vorwort 1. Einleitung 2. Primäre Prägungen 2.1 Nachkriegskindheiten: die familiäre Sozialisation 2.2 Widerstandsgeist und Selbstbewusstsein: Prägungen in der Schulzeit 2.3 Grenzüberschreitend: das Freizeitverhalten 3. Politische Sozialisation 3.1 Auf verschlungenen Pfaden in die Nach-Godesberg-SPD 3.2 Interessen, Ambitionen, Themen: Konkrete Politisierung 4. Politikstil 4.1 Erste Schritte 4.1.1 Mit den Realitäten konfrontiert: Engholm im Bundestag 4.1.2 Die lasche Partei aufgerüttelt: Lafontaines Aufstieg in der SPD-Saar 4.1.3 Früher Praxisbezug: Scharpings Anfänge 4.1.4 Lehrstunde in Taktik: Schröder als Göttinger Juso-Vorsitzender 4.1.5 Auf Konfliktkurs: Wieczorek-Zeul am Ende der sechziger Jahre 4.1.6 Exkurs: Die "68er" als Steigbügelhalter der "Enkel" 4.2 Auf der Karriereleiter nach oben 4.2.1 Björn Engholm 4.2.1.1 Nach allen Seiten gesprächsoffen: Engholm als Regierungsmitglied 4.2.1.2 Auf verschlungenen Pfaden zur Kandidatur: Rückkehr nach Schleswig-Holstein 4.2.2 Oskar Lafontaine 4.2.2.1 Flexible Bündnisstrategie: Der Weg ins Saarbrücker Rathaus und der Sturz Läpples 4.2.2.2 Zuerst mit und dann gegen Schmidt: Lafontaines Ansturm auf die Staatskanzlei 4.2.3 Rudolf Scharping 4.2.3.1 Bienenfleiß und Sachkenntnis: Prototyp eines Geschäftsführers 4.2.3.2 Integrativ, dröge und unbekannt: Scharping als Landesparteivorsitzender und Spitzenkandidat 4.2.4 Gerhard Schröder 4.2.4.1 Der Linkskarrierist: Schröder als Juso-Bundesvorsitzender 4.2.4.2 Abstecher in die Provinz: Schröders Machtergreifung in Niedersachsen 4.2.5 Heidemarie Wieczorek-Zeul 4.2.5.1 Zwischen allen Fronten: Wieczorek-Zeul als Juso-Bundesvorsitzende 4.2.5.2 Karriereknick oder Sprungbrett: Der Umweg über das Europaparlament 4.2.6 Zwischenfazit 4.3 Instrumentelles Parteiverständnis: die "Enkel" und die SPD 4.4 Telegen, ökologisch, blockfrei: Medienorientierung und Themen 5. Konklusion 6. Anhang 6.1 Interview mit Björn Engholm 6.2 Interview mit Rudolf Scharping 7. Literatur
Rezensionen
Die pragmatischen Rebellen "Micus' spannende und verdienstvolle Studie ist eine wahre Fundgrube für die SPD-Geschichte der Siebziger- und Achtzigerjahre." (Die Tageszeitung, 01.10.2005)
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