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Die Dissertation von Gustav Stresemann untersucht die Entwicklung des Flaschenbierhandels in Berlin von seinen Anfängen bis zur Gegenwart. Der Text beleuchtet die Wandel des Bierkonsums in Berlin, insbesondere die Verschiebung vom obergärigen zum untergärigen Bier, und die damit verbundenen Auswirkungen auf den Flaschenbierhandel. Stresemann beschreibt, wie das Berliner Weissbier, ein obergäriges Bier, ursprünglich das dominierende Getränk war, das hauptsächlich in Flaschen verkauft wurde. Mit der Einführung des bayrischen Lagerbieres, eines untergärigen Bieres, in den 1830er Jahren begann…mehr

Produktbeschreibung
Die Dissertation von Gustav Stresemann untersucht die Entwicklung des Flaschenbierhandels in Berlin von seinen Anfängen bis zur Gegenwart. Der Text beleuchtet die Wandel des Bierkonsums in Berlin, insbesondere die Verschiebung vom obergärigen zum untergärigen Bier, und die damit verbundenen Auswirkungen auf den Flaschenbierhandel. Stresemann beschreibt, wie das Berliner Weissbier, ein obergäriges Bier, ursprünglich das dominierende Getränk war, das hauptsächlich in Flaschen verkauft wurde. Mit der Einführung des bayrischen Lagerbieres, eines untergärigen Bieres, in den 1830er Jahren begann jedoch ein Wandel. Dieses Bier fand schnell Anklang und führte zu einer Verschiebung im Konsumverhalten der Berliner Bevölkerung. Die Dissertation analysiert die sozioökonomischen und kulturellen Faktoren, die zu dieser Veränderung beigetragen haben, einschließlich der demografischen Entwicklung Berlins und der zunehmenden Kaufkraft der Bevölkerung in den Gründerjahren. Stresemann untersucht auch die Rolle der Brauereien und Bierverleger in diesem Prozess und wie sie auf die veränderten Marktbedingungen reagierten. Die Arbeit bietet einen detaillierten Einblick in die Dynamik des Berliner Biermarktes und die Anpassungsstrategien der beteiligten Akteure.
Autorenporträt
Gustav Ernst Stresemann (* 10. Mai 1878 in Berlin; ¿ 3. Oktober 1929 ebenda) war ein deutscher Politiker und Staatsmann der Weimarer Republik, der 1923 Reichskanzler und danach bis zu seinem Tod Reichsminister des Auswärtigen war. Er trug zur Verbesserung der Beziehung mit Frankreich bei. 1926 erhielt er zusammen mit seinem französischen Amtskollegen Aristide Briand den Friedensnobelpreis. Stresemann begann als industrieller Interessenvertreter, war ab 1917 Partei- und Fraktionsvorsitzender der Nationalliberalen Partei und nach der Novemberrevolution und der Gründung der DVP deren Parteivorsitzender. In seine kurze Zeit als Reichskanzler im Krisenjahr 1923 fallen das Ende der Ruhrbesetzung, Umsturzversuche der extremen Rechten und Linken sowie die Stabilisierung der deutschen Währung. Als Außenminister in unterschiedlichen Kabinetten hat er insbesondere zur Normalisierung der Beziehungen zu Frankreich beigetragen. Stresemanns Ziel war, die außenpolitische Isolation Deutschlands zu beenden und eine friedliche Revision des Versailler Vertrages zu erreichen. Maßgeblich war seine Mitwirkung unter anderem 1924 beim Zustandekommen des Dawes-Plans oder bei den Verträgen, die während der Locarno-Konferenz 1925 abgeschlossen wurden. Dies trug zur Aufnahme des Deutschen Reiches in den Völkerbund 1926 bei.