Die Dissertation von Gustav Stresemann untersucht die Entwicklung des Flaschenbierhandels in Berlin von seinen Anfängen bis zur Gegenwart. Der Text beleuchtet die Wandel des Bierkonsums in Berlin, insbesondere die Verschiebung vom obergärigen zum untergärigen Bier, und die damit verbundenen Auswirkungen auf den Flaschenbierhandel. Stresemann beschreibt, wie das Berliner Weissbier, ein obergäriges Bier, ursprünglich das dominierende Getränk war, das hauptsächlich in Flaschen verkauft wurde. Mit der Einführung des bayrischen Lagerbieres, eines untergärigen Bieres, in den 1830er Jahren begann jedoch ein Wandel. Dieses Bier fand schnell Anklang und führte zu einer Verschiebung im Konsumverhalten der Berliner Bevölkerung. Die Dissertation analysiert die sozioökonomischen und kulturellen Faktoren, die zu dieser Veränderung beigetragen haben, einschließlich der demografischen Entwicklung Berlins und der zunehmenden Kaufkraft der Bevölkerung in den Gründerjahren. Stresemann untersucht auch die Rolle der Brauereien und Bierverleger in diesem Prozess und wie sie auf die veränderten Marktbedingungen reagierten. Die Arbeit bietet einen detaillierten Einblick in die Dynamik des Berliner Biermarktes und die Anpassungsstrategien der beteiligten Akteure.
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