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Was bedeutet es, Migrant zu sein? Das Phänomen der Migration muss über einen großen Zustrom oder einen Makroprozess hinaus betrachtet werden. Um dieses Phänomen zu verstehen, muss man sich zunächst mit den Auswirkungen der Migration auf die unmittelbaren Lebensbereiche befassen. Im Wesentlichen geht es darum, welche Auswirkungen das Umziehen auf das Wesen hat, d. h. welche Auswirkungen es hat, seinen Herkunftsort zu verlassen und an einen Zielort zu migrieren, der einem fremd und unbekannt ist. In diesem Sinne denken wir, dass Migration eine ontologische Frage ist, d. h. dass sie das Subjekt…mehr

Produktbeschreibung
Was bedeutet es, Migrant zu sein? Das Phänomen der Migration muss über einen großen Zustrom oder einen Makroprozess hinaus betrachtet werden. Um dieses Phänomen zu verstehen, muss man sich zunächst mit den Auswirkungen der Migration auf die unmittelbaren Lebensbereiche befassen. Im Wesentlichen geht es darum, welche Auswirkungen das Umziehen auf das Wesen hat, d. h. welche Auswirkungen es hat, seinen Herkunftsort zu verlassen und an einen Zielort zu migrieren, der einem fremd und unbekannt ist. In diesem Sinne denken wir, dass Migration eine ontologische Frage ist, d. h. dass sie das Subjekt in seinem Wesen betrifft. Die durch die Verlagerung ausgelöste Bewegung versetzt das Wesen in einen Übergangszustand, oder besser gesagt, in eine ontologische Transitorität. Die Auswirkungen dieser Bewegung spiegeln sich darin wider, wie Migranten mit Orten umgehen oder wie sie ihre Einbindung in den Zielort aushandeln. Diese Aushandlung betrifft direkt die Konstitution des Ortes, da das Wesen immer ein Da-Sein ist, d. h. ein situiertes Wesen. Es ist jedoch notwendig, darüber nachzudenken, was es bedeutet, zu migrieren und Migrant zu sein, im Rahmen der Erfahrung in ihrer räumlichen und existenziellen Dimension angesichts der heutigen Vergänglichkeit und Fluidität.
Autorenporträt
Die Autorin hat einen Bachelor- und Master-Abschluss in Geographie von der Staatlichen Universität Campinas. Sie hat ein breites Interesse an Diskussionen, die sich mit der Erkenntnistheorie der Geographie befassen, insbesondere mit ihren philosophischen und theoretisch-konzeptionellen Grundlagen. In ihrem Bachelor- und Masterstudium beschäftigte sie sich mit Migration und der Beziehung zwischen Geographie und Kunst.