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Die Erfindung des Menschen 2.0 untersucht eine leise, aber tiefgreifende Verschiebung innerhalb moderner Gesellschaften. Nicht Technik, nicht Biologie, sondern Haltung, Motivation und Verantwortungsverständnis markieren die neue Trennlinie. Während formale Gleichheit fortbesteht, entstehen Unterschiede im Vollzug: im Umgang mit Zeit, Bildung, Leistung und Verpflichtung. Das Buch beschreibt diese Entwicklung nicht als moralischen Konflikt, sondern als funktionalen Prozess, der aus Überforderung, Bequemlichkeit und selektiver Anpassung hervorgeht.Im Zentrum steht die These, dass…mehr

Produktbeschreibung
Die Erfindung des Menschen 2.0 untersucht eine leise, aber tiefgreifende Verschiebung innerhalb moderner Gesellschaften. Nicht Technik, nicht Biologie, sondern Haltung, Motivation und Verantwortungsverständnis markieren die neue Trennlinie. Während formale Gleichheit fortbesteht, entstehen Unterschiede im Vollzug: im Umgang mit Zeit, Bildung, Leistung und Verpflichtung. Das Buch beschreibt diese Entwicklung nicht als moralischen Konflikt, sondern als funktionalen Prozess, der aus Überforderung, Bequemlichkeit und selektiver Anpassung hervorgeht.Im Zentrum steht die These, dass gesellschaftlicher Fortschritt nicht an Ideologien scheitert, sondern an der fortwährenden Orientierung am Langsamsten. Wo Anspruch und Eigenleistung auseinanderfallen, verändert sich die innere Statik von Institutionen, Bildungssystemen und politischer Verantwortung. Der 'Mensch 2.0' erscheint dabei nicht als Idealfigur, sondern als Konsequenz: als Ergebnis von Selektion durch Mentalität, nicht durch Herkunft oder Privileg. Historische Analogien, evolutionäre Modelle und nüchterne Alltagsbeobachtungen bilden den analytischen Rahmen.Der Text verzichtet bewusst auf Belehrung und Zuspitzung. Er beschreibt Mechanismen, keine Schuldigen; er stellt Fragen, ohne Antworten zu erzwingen. Was bleibt, ist eine präzise Diagnose gegenwärtiger Zustände - und die stille Provokation, dass Trennung nicht immer Spaltung bedeutet, sondern mitunter Ordnung herstellt.
Autorenporträt
Lutz Spilker wurde am 17.2. des Jahres 1955 in Duisburg geboren.Bevor er zum Schreiben von Büchern und Dokumentationen fand, verließen bisher unzählige Kurzgeschichten, Kolumnen und Versdichtungen seine Feder.In seinen Veröffentlichungen befasst sich Lutz Spilker vorrangig mit dem menschlichen Bewusstsein und der damit verbundenen Wahrnehmung. Ihn fasziniert die Tatsache, dass zu jeder weiteren Sekunde neue Erkenntnisse existieren.»Ich liebe die Sprache: Sie vermag zu streicheln, zu liebkosen und zu Tränen zu rühren. Doch sie kann ebenso stachelig sein, wie der Dorn einer Rose und mit nur einem Hieb zerschmettern.«