Es gibt ein zutiefst irritierendes Missverhältnis: Wir interessieren uns für die Dinge, wir brauchen sie, benutzen sie und mögen sie (oder auch nicht), doch wir selbst sind den Dingen herzlich egal. Sartre fand das ekelhaft: »Was für eine Sauerei!« Trotzdem teilen wir mit den Dingen die Welt und das Leben. Die Art und Weise, wie wir das tun, wie wir mit ihnen umgehen oder sie mit uns (wenn sie uns etwa über den Kopf wachsen), mag den Titel Die Ethik der Dinge rechtfertigen. Und letztlich verrät unser Umgang mit den Dingen auch mehr über uns als über sie. Es handelt sich um eine Sammlung von Essays, Reflexionen und Geschichten, die unserem Verhältnis und unserem Verhalten gegenüber den Dingen entsprungen sind und der Frage nachgehen, was die Dinge uns bedeuten (oder auch nicht). Da man es im Leben immer mit Dingen zu tun hat und zu tun bekommt, sollte man sich auch einmal die Zeit dafür nehmen, in aller Ruhe über das eigentümliche >Sein< und >Wesen< der >Dinge< nachzudenken.
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