Die mehrfach verfilmte Erzählung Heinrich Spoerls öffnet mit der Tabak und Wein geschwängerten Zusammenkunft gesetzter Herren, in deren Zentrum eine Feuerzangenbowle steht. Unter ihnen weilt der seinerzeit durch einen Privatlehrer unterrichtete, mittlerweile arrivierte und gefeierte Romancier und Dichter Hans Pfeiffer. Der durch den Weingenuss erzeugten beschwingten Atmosphäre entspringt eine ebenso gewagte wie wunderliche Idee: Pfeiffer soll die allgemeine Jugenderfahrung schlechthin nachholen - er soll im Mannesalter eine öffentliche Schule besuchen und dabei die Freuden, die Leiden und die…mehr
Die mehrfach verfilmte Erzählung Heinrich Spoerls öffnet mit der Tabak und Wein geschwängerten Zusammenkunft gesetzter Herren, in deren Zentrum eine Feuerzangenbowle steht. Unter ihnen weilt der seinerzeit durch einen Privatlehrer unterrichtete, mittlerweile arrivierte und gefeierte Romancier und Dichter Hans Pfeiffer. Der durch den Weingenuss erzeugten beschwingten Atmosphäre entspringt eine ebenso gewagte wie wunderliche Idee: Pfeiffer soll die allgemeine Jugenderfahrung schlechthin nachholen - er soll im Mannesalter eine öffentliche Schule besuchen und dabei die Freuden, die Leiden und die kleinen Abenteuer eines Pennälers durchleben. Obwohl eine abendliche Snaps- bzw. Weinidee hält die Neugier auf die ihm fremde Welt einer Schule Pfeiffer auch am nächsten Morgen gefangen und er beginnt das der Feuerzangenbowle entsprungene Vorhaben umzusetzen. Nicht bloß sein Äußerliches und seine übrige Erscheinung passt er im hierfür erforderlichen Umfange an, sondern auch sein Wesen und seine Wahrnehmung unterliegen einer unbeabsichtigten Metamorphose, die auch vor seinem Herzen nicht Halt macht. Ziel seiner Verwandlung ist das Gymnasium der Kleinstadt Babenberg. So setzt Pfeiffer zu einer Reise in eine Vergangenheit an, die er zuvor niemals erlebt hat.
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Autorenporträt
Heinrich Spoerl (1887-1955) war Doktor der Rechtswissenschaften und praktizierender Rechtsanwalt in seiner Heimatstadt Düsseldorf. Als Literat wurde er einem größeren Publikum erst in den 1930er Jahren mit einer Reihe ebenso humorvoller wie erfolgreicher Romane bekannt. Als Drehbücher für Kinofilme der Vor- und Kriegszeit fanden sie beim Publikum nicht weniger Anklang, z.B. für So ein Flegel (1934), Wenn wir alle Engel wären (1936), Der Maulkorb (1938), Die Scheidungsreise (1938), Der Gasmann (1941), Das andere Ich (1941) und Die Feuerzangenbowle (1944). Daneben schuf Spoerl zahlreiche Kurzgeschichten, heraus-gegeben in zwei Bänden (Man kann ruhig darüber sprechen und Ich vergaß zu sagen). Mit Die weiße Weste (1947) schrieb Spoerl zudem ein Theaterstück.
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