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Die "revolutionären Kader" der Rote Armee Fraktion, Bürgerkinder allesamt, wollten das Volk gegen die Obrigkeit aufwiegeln. Am Ende wurde es, wie von Heinrich Böll befürchtet, ein "Krieg von sechs gegen sechzig Millionen". Das Gruppenprojekt war alleszwischen lächerlich und größenwahnsinnig, doch mit ihrem Furor gelang es der RAF und ihren Nachzüglern, die Republik von der Frankfurter Kaufhausbrandstiftung 1968 bis in die neunziger Jahre in Atem zu halten. Das Unbehagen, das die Terroristen in derWohlstandsgesellschaft verspürten, verband sie mit einem großen Teil ihrer Generation.

Produktbeschreibung
Die "revolutionären Kader" der Rote Armee Fraktion, Bürgerkinder allesamt, wollten das Volk gegen die Obrigkeit aufwiegeln. Am Ende wurde es, wie von Heinrich Böll befürchtet, ein "Krieg von sechs gegen sechzig Millionen". Das Gruppenprojekt war alleszwischen lächerlich und größenwahnsinnig, doch mit ihrem Furor gelang es der RAF und ihren Nachzüglern, die Republik von der Frankfurter Kaufhausbrandstiftung 1968 bis in die neunziger Jahre in Atem zu halten. Das Unbehagen, das die Terroristen in derWohlstandsgesellschaft verspürten, verband sie mit einem großen Teil ihrer Generation.
Autorenporträt
Willi Winkler, geboren 1957, war Redakteur der "Zeit", Kulturchef beim "Spiegel" und schreibt heute für die "Süddeutsche Zeitung". Zahlreiche Buchveröffentlichungen. 1998 erhielt Willi Winkler den Ben-Witter-Preis, 2010 den Otto-Brenner-Preis für kritischen Journalismus, 2013 den Michael-Althen-Preis.