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"Die Haarbeutel" ist eine Sammlung von humoristischen Erzählungen des bekannten deutschen Autors Wilhelm Busch, die erstmals 1878 veröffentlicht wurde. Diese Sammlung ist Teil der historisch-kritischen Gesamtausgabe von Buschs Werken, die in vier Bänden erschienen ist. Die Geschichten in "Die Haarbeutel" zeichnen sich durch Buschs charakteristischen satirischen Stil aus, der oft menschliche Schwächen und gesellschaftliche Missstände auf humorvolle Weise beleuchtet. Die Erzählungen sind in einer klaren, prägnanten Sprache verfasst und enthalten oft überraschende Wendungen, die den Leser zum…mehr

Produktbeschreibung
"Die Haarbeutel" ist eine Sammlung von humoristischen Erzählungen des bekannten deutschen Autors Wilhelm Busch, die erstmals 1878 veröffentlicht wurde. Diese Sammlung ist Teil der historisch-kritischen Gesamtausgabe von Buschs Werken, die in vier Bänden erschienen ist. Die Geschichten in "Die Haarbeutel" zeichnen sich durch Buschs charakteristischen satirischen Stil aus, der oft menschliche Schwächen und gesellschaftliche Missstände auf humorvolle Weise beleuchtet. Die Erzählungen sind in einer klaren, prägnanten Sprache verfasst und enthalten oft überraschende Wendungen, die den Leser zum Nachdenken anregen. Die Sammlung umfasst verschiedene Geschichten, darunter "Silen", "Der Undankbare", "Eine milde Geschichte", "Fritze", "Nur leise", "Vierhändig", "Eine kalte Geschichte" und "Die ängstliche Nacht". Jede dieser Geschichten bietet eine einzigartige Perspektive auf das menschliche Verhalten und die sozialen Normen der Zeit. Buschs Fähigkeit, komplexe Themen in einer zugänglichen und unterhaltsamen Weise zu präsentieren, macht "Die Haarbeutel" zu einem bedeutenden Werk in der deutschen Literatur des 19. Jahrhunderts.
Autorenporträt
Heinrich Christian Wilhelm Busch (* 14. April[1] 1832 in Wiedensahl; ¿ 9. Januar 1908 in Mechtshausen) war einer der einflussreichsten humoristischen Dichter und Zeichner Deutschlands. Zudem war er als von niederländischen Meistern beeinflusster Maler tätig. Seine ersten Bildergeschichten erschienen ab 1859 als Einblattdrucke. In Buchform wurden sie erstmals 1864 unter dem Titel Bilderpossen veröffentlicht. Schon seit den 1870er Jahren in ganz Deutschland berühmt, galt er bei seinem Tod dank seiner äußerst volkstümlichen Bildergeschichten als "Klassiker des deutschen Humors".[2] Als Pionier des Comics schuf er u. a. Max und Moritz, Fipps, der Affe, Die fromme Helene, Plisch und Plum, Hans Huckebein, der Unglücksrabe, die Knopp-Trilogie und weitere, bis heute populäre Werke. Oft griff er darin satirisch die Eigenschaften bestimmter Typen oder Gesellschaftsgruppen auf, etwa die Selbstzufriedenheit und Doppelmoral des Spießbürgers oder die Frömmelei von Geistlichen und Laien. Viele seiner Zweizeiler sind im Deutschen zu festen Redewendungen geworden, zum Beispiel "Vater werden ist nicht schwer, Vater sein dagegen sehr" oder "Dieses war der erste Streich, doch der zweite folgt sogleich".