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In fiebriger Erregung warten die Einwohner Wiens am 31. Juli 1914 das Verstreichen des deutschen Ultimatums ab. Die Stadt ist ein reißender Strom, in allen Straßen bricht sich die Kriegsbegeisterung der jungen Generation bahn. Mitten in diesen Taumel gerät Hans, ein Pferdeknecht aus Tirol, der sich auf den Weg in die Metropole gemacht hat, um die Psychoanalytikerin Helene Cheresch aufzusuchen. Dort angekommen trifft er auf Adam, einen musisch begabten Adligen, und Klara, die sich als eine der ersten Frauen an der Universität Wien im Fach Mathematik promovieren wird. Gemeinsam verbringen die…mehr

Produktbeschreibung
In fiebriger Erregung warten die Einwohner Wiens am 31. Juli 1914 das Verstreichen des deutschen Ultimatums ab. Die Stadt ist ein reißender Strom, in allen Straßen bricht sich die Kriegsbegeisterung der jungen Generation bahn. Mitten in diesen Taumel gerät Hans, ein Pferdeknecht aus Tirol, der sich auf den Weg in die Metropole gemacht hat, um die Psychoanalytikerin Helene Cheresch aufzusuchen. Dort angekommen trifft er auf Adam, einen musisch begabten Adligen, und Klara, die sich als eine der ersten Frauen an der Universität Wien im Fach Mathematik promovieren wird. Gemeinsam verbringen die drei jungen Menschen den letzten Abend vor der Mobilmachung - in einer Stadt, die sich ihrem Zugriff mehr und mehr zu entziehen droht.
Autorenporträt
Raphaela Edelbauer, geboren in Wien, studierte Sprachkunst an der Universität für Angewandte Kunst. Für ihr Werk 'Entdecker. Eine Poetik' wurde sie mit dem Hauptpreis der Rauriser Literaturtage ausgezeichnet. Außerdem wurde ihr der Publikumspreis beim Bachmann-Wettbewerb, der Theodor- Körner-Preis und der Förderpreis der Doppelfeld-Stiftung zuerkannt. Mit ihrem Roman 'Das flüssige Land' stand sie auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises und des Österreichischen Buchpreises. Raphaela Edelbauer lebt in Wien.
Rezensionen
»Man [lässt] sich gerne auf Edelbauers Schnellstrundgang durch das kaiserlich-königliche Metropolenleben ein: Sinnlicher wurde es noch nie nachgebaut. Die Autorin tuscht das Zeitkolorit mit feinem Pinsel, aber breiter Geste.« Florian Eichel, Die Zeit, 09. Februar 2023 Florian Eichel Die Zeit 20230209
Für den Rezensenten Günter Kaindlstorfer ist Raphaela Edelbauers Roman über Wien am Vorabend des Ersten Weltkrieges ein "famoses", ja sogar "ein großes" Buch. Nach einem klassischen Beginn so der Kritiker, wird die Erzählung zum "traumnovellenartigen Trip", den die drei Protagonisten, offenbar gut versorgt mit Morphium, ins Milieu der Schwulen, Lesben und Spiritistinnen antreten. Dagegen geschnitten ist die Kriegstreiberstimmung in der Stadt, so Kaindlstorfer, der sich aber vor allem freut, Einblick ins "queere, späthabsburgische Wien" zu erhalten. Den Stil der Autorin lobt der Kritiker als "klar und farbig" und er bewundert, wie kunstfertig sie zwischen verschiedenen Genres balanciert. Bei all diesen positiven Punkten lässt der Kritiker der Autorin kleine Anachronismen in der Erzählung wohlwollend durchgehen.

© Perlentaucher Medien GmbH
»Von Cornelius Obonya mit großer Variabilität der Stimme beeindruckend interpretiert.« hr2-Hörbuchbestenliste April 2023
»Obonya macht mit seiner Interpretation diesen Geschichtsroman zu einem unvergesslich kraftvollen Ein-Mann- Hörspiel.«