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Onkel Lojos Feldforschung: genau beobachtet, voll daneben
Schon Sokrates klagte über die Jugend in Athen, sie sei auch nicht mehr das, was sie früher einmal gewesen war. Derlei rentnerhaftes Genörgel ist Joachim Lottmanns Sache nicht. Onkel Lojo, der Ich-Erzähler seines Romans, feiert das Neue: Gestern ist doof, heute ist klasse, morgen ist Ecstasy. Das gilt auch für die jungen Leute um seinen Neffen Severin, eben die Jugend von heute. Als erster Erwachsener lebt der Erzähler unter ihnen, und damit im Herz unserer Kultur, die eine Jugendkultur ist. Er erforscht ihre Rituale, vergleicht…mehr

Produktbeschreibung
Onkel Lojos Feldforschung: genau beobachtet, voll daneben

Schon Sokrates klagte über die Jugend in Athen, sie sei auch nicht mehr das, was sie früher einmal gewesen war. Derlei rentnerhaftes Genörgel ist Joachim Lottmanns Sache nicht. Onkel Lojo, der Ich-Erzähler seines Romans, feiert das Neue: Gestern ist doof, heute ist klasse, morgen ist Ecstasy. Das gilt auch für die jungen Leute um seinen Neffen Severin, eben die Jugend von heute. Als erster Erwachsener lebt der Erzähler unter ihnen, und damit im Herz unserer Kultur, die eine Jugendkultur ist. Er erforscht ihre Rituale, vergleicht diese neueste deutsche Jugend mit ihren Vorgängern, hört ihre Musik, besucht ihre Partys, nimmt ihre Drogen, schwärmt für ihre Frauen und versucht unter Einsatz seines Lebens, diese Herrscher von morgen zu verstehen.

Autorenporträt
Joachim Lottmann, geboren 1959 in Hamburg, studierte Theatergeschichte und Literaturwissenschaft in Hamburg. 1987 erschien bei KiWi sein literarisches Debüt 'Mai, Juni, Juli', das als erster Roman der deutschen Popliteratur gilt. Lottmans zweiter Roman 'Deutsche Einheit' erschien 1999, es folgten bislang sieben weitere Bücher bei KiWi, am erfolgreichsten 'Die Jugend von heute' (2004), 'Der Geldkomplex' (2009) und 'Endlich Kokain' (2014). 2010 nahm Lottmann den Wolfgang-Koeppen-Preis entgegen. Der Autor schreibt u.a. für taz, FAS und Welt und lebt in Wien.