"Die Jungfrau von Orleans" ist ein dramatisches Werk von Friedrich Schiller, das die Geschichte von Johanna d'Arc, der legendären französischen Heldin, erzählt. Die Handlung beginnt mit der verzweifelten Lage des französischen Königs Karl VII., der von den Engländern und Burgundern bedrängt wird. Die Stadt Orléans steht kurz vor der Kapitulation, und der König ist von Zweifeln und Resignation geplagt. In dieser kritischen Situation erscheint Johanna, eine einfache Schäferin, die von göttlichen Visionen geleitet wird. Sie überzeugt den König von ihrer Mission, Frankreich zu retten und ihn in…mehr
"Die Jungfrau von Orleans" ist ein dramatisches Werk von Friedrich Schiller, das die Geschichte von Johanna d'Arc, der legendären französischen Heldin, erzählt. Die Handlung beginnt mit der verzweifelten Lage des französischen Königs Karl VII., der von den Engländern und Burgundern bedrängt wird. Die Stadt Orléans steht kurz vor der Kapitulation, und der König ist von Zweifeln und Resignation geplagt. In dieser kritischen Situation erscheint Johanna, eine einfache Schäferin, die von göttlichen Visionen geleitet wird. Sie überzeugt den König von ihrer Mission, Frankreich zu retten und ihn in Reims krönen zu lassen. Johanna führt die französischen Truppen mit unerschütterlichem Glauben und Mut in die Schlacht und erringt einen entscheidenden Sieg gegen die Engländer. Ihre Erscheinung und ihr unerschütterlicher Glaube inspirieren die Soldaten und verbreiten Angst unter den Feinden. Trotz ihrer Erfolge wird Johanna von inneren Konflikten und Zweifeln geplagt, insbesondere als sie sich ihrer menschlichen Gefühle bewusst wird, die ihrer göttlichen Mission im Wege stehen könnten. Schillers Werk thematisiert die Spannungen zwischen Pflicht und persönlichem Verlangen, Glauben und Zweifel sowie die Rolle des Individuums in der Geschichte. Johanna wird als tragische Heldin dargestellt, die zwischen ihrer göttlichen Berufung und ihren menschlichen Emotionen hin- und hergerissen ist. Das Drama endet mit Johannas heroischem Opfer, das den Weg für den endgültigen Sieg Frankreichs ebnet.
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Autorenporträt
Johann Christoph Friedrich Schiller, ab 1802 von Schiller (* 10. November 1759 in Marbach am Neckar; ¿ 9. Mai 1805 in Weimar), war ein Arzt, Dichter, Philosoph und Historiker. Er gilt als einer der bedeutendsten deutschen Dramatiker, Lyriker und Essayisten. Friedrich Schiller war der einzige Sohn eines auch als Wundarzt tätigen württembergischen Offiziers und wuchs mit seinen fünf Schwestern in Schwäbisch Gmünd, Lorch und später in Ludwigsburg auf. Dort besuchte er die Lateinschule und begann nach viermaligem Bestehen des Evangelischen Landesexamens am 16. Januar 1773 das Studium der Rechtswissenschaften auf der Karlsschule. Drei Jahre später wechselte er zur Medizin und wurde 1780[1] darin promoviert. Gleich mit seinem Theaterdebüt, dem 1782 uraufgeführten Schauspiel Die Räuber, gelang Schiller ein bedeutender Beitrag zum Drama des Sturm und Drang und der Weltliteratur.
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