"Die Kiste mit den Eisenklammern" von Florence Marryat ist ein faszinierender viktorianischer Sensationsroman, der gekonnt Elemente des Schauerromans und der Detektivliteratur miteinander verwebt. In atmosphärisch dichten Beschreibungen entfaltet Marryat die Geschichte rund um ein rätselhaftes Vermächtnis, unheilvolle Familiengeheimnisse und eine mysteriöse Kiste, deren Inhalt das Leben ihrer Figuren unwiderruflich verändert. Ihr prägnanter Schreibstil, gepaart mit psychologischer Tiefe und stilistischem Feinsinn, steht exemplarisch für die literarische Strömung des späten 19. Jahrhunderts, in der Tradition von Wilkie Collins und Mary Elizabeth Braddon. Florence Marryat (1833-1899), Tochter des bekannten Autors Captain Frederick Marryat, war zu Lebzeiten eine gefeierte Schriftstellerin, Journalistin und spiritistische Persönlichkeit. Ihre lebenslange Faszination für Okkultismus und menschliche Abgründe spiegeln sich eindrücklich in diesem Werk wider. Marryats eigene Erfahrungen mit viktorianischer Gesellschaft und ihre progressive Haltung zur Rolle der Frau prägen Inhalt und Charakterzeichnung des Romans maßgeblich. Dieses tiefgründige und spannungsgeladene Buch empfiehlt sich allen Lesenden, die Lust auf eine zeitlos fesselnde Mischung aus Krimi, Familiendrama und Gesellschaftskritik verspüren. "Die Kiste mit den Eisenklammern" bietet nicht nur spannungsreiche Unterhaltung, sondern auch einen Einblick in viktorianische Moral- und Wertevorstellungen - ein Meisterstück viktorianischer Literaturgeschichte.
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