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"Die Kugel" von Otto zur Linde ist ein philosophisches Werk, das in poetischer Form die Konzepte von Einheit, Dualität und der Natur des Seins untersucht. Der Text ist in Versen verfasst und behandelt Themen wie die mathematische und physikalische Beschaffenheit der Welt, die Beziehung zwischen dem Individuum und dem Universum sowie die Suche nach Erkenntnis und Wahrheit. Zur Linde verwendet die Metapher der Kugel, um die Vollkommenheit und Unendlichkeit des Universums zu symbolisieren, während der Punkt als Symbol für das Nichts und die Unschuld dient. Der Autor fordert die Leser auf,…mehr

Produktbeschreibung
"Die Kugel" von Otto zur Linde ist ein philosophisches Werk, das in poetischer Form die Konzepte von Einheit, Dualität und der Natur des Seins untersucht. Der Text ist in Versen verfasst und behandelt Themen wie die mathematische und physikalische Beschaffenheit der Welt, die Beziehung zwischen dem Individuum und dem Universum sowie die Suche nach Erkenntnis und Wahrheit. Zur Linde verwendet die Metapher der Kugel, um die Vollkommenheit und Unendlichkeit des Universums zu symbolisieren, während der Punkt als Symbol für das Nichts und die Unschuld dient. Der Autor fordert die Leser auf, traditionelle Vorstellungen von Raum, Zeit und Existenz zu hinterfragen und eine neue Perspektive zu entwickeln, die auf der Idee der Einheit aller Dinge basiert. Durch die Verwendung von paradoxen und oft widersprüchlichen Aussagen lädt zur Linde die Leser ein, über die Grenzen der menschlichen Wahrnehmung und das Potenzial für eine tiefere spirituelle Einsicht nachzudenken. Die Gedichte sind in Körbchen unterteilt, die jeweils unterschiedliche Aspekte der zentralen Themen beleuchten, und sie fordern den Leser auf, die Welt aus einer ganzheitlichen Perspektive zu betrachten, in der das Individuum sowohl Teil des Ganzen als auch ein eigenständiges Wesen ist.
Autorenporträt
Otto zur Linde war der Sohn eines Kolonialwarenhändlers und Gastwirts. Er wuchs ab 1878 in Gelsenkirchen auf. Seine Kindheit war geprägt von schweren rachitischen und skrofulösen Erkrankungen, die früh zu einer Hornhauttrübung führten. Nach dem Abitur studierte zur Linde ab 1893 an den Universitäten in Berlin, Halle/Saale und Freiburg im Breisgau Philosophie, Anglistik und Germanistik. 1899 promovierte er an der Universität Freiburg mit einer Arbeit über Heinrich Heine zum Doktor der Philosophie. Anschließend hielt er sich ohne festen Beruf in London auf, wo er in der Bibliothek des British Museum Studien betrieb; gelegentlich war er daneben als Korrespondent für deutsche Zeitungen tätig. Nach seiner Rückkehr nach Deutschland ging zur Linde 1902 nach Berlin, wo er ein zurückgezogenes Leben in ärmlichen Verhältnissen führte. Von 1904 bis 1914 gab er die mit Rudolf Pannwitz begründete Zeitschrift Charon heraus. 1925 stellte er seine schriftstellerische Arbeit ein. Seine letzten Lebensjahre waren von einsetzender Erblindung, pathologischer Melancholie und Depressionen geprägt.