Wie interpretiert man neutestamentliche Texte methodisch fundiert und zugleich multiperspektivisch? Dieses Lehrbuch verbindet klassische historisch-kritische Verfahren mit aktuellen literarischen und rezeptionsästhetischen Zugängen zu einem integrativen Modell. Das hermeneutische Dreieck ermöglicht einen differenzierten Blick auf Text, Kontext und Rezeption - von der Intertextualität über Narratologie bis hin zu postkolonialen, dis/ability-sensiblen und öko-hermeneutischen Perspektiven. Jede Methode wird systematisch erschlossen, historisch eingeordnet und beispielhaft angewendet - für Studium, Schulunterricht und Pfarrberuf.…mehr
Wie interpretiert man neutestamentliche Texte methodisch fundiert und zugleich multiperspektivisch? Dieses Lehrbuch verbindet klassische historisch-kritische Verfahren mit aktuellen literarischen und rezeptionsästhetischen Zugängen zu einem integrativen Modell. Das hermeneutische Dreieck ermöglicht einen differenzierten Blick auf Text, Kontext und Rezeption - von der Intertextualität über Narratologie bis hin zu postkolonialen, dis/ability-sensiblen und öko-hermeneutischen Perspektiven. Jede Methode wird systematisch erschlossen, historisch eingeordnet und beispielhaft angewendet - für Studium, Schulunterricht und Pfarrberuf.
Prof. Dr. Ruben Zimmermann ist Professor für Neues Testament an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.
Inhaltsangabe
I. Hinführung 1 1. Grundlagen 3 1.1. Das Ziel des Methodenlernens: Langfristige Auslegungskompetenz 3 1.2. Die Bibel als Basis und Problem: Zur Notwendigkeit einer Auslegungslehre 4 1.3. Begriffsklärungen und fatale Trennungen: Exegese - Auslegung; Methodik - Hermeneutik; Objektivität - Subjektivität; wissenschaftliche Analyse - theologische Deutung 6 1.4. Noch eine Methodenlehre? Oder: Was ist neu am vorliegenden Ansatz? 11 2. Zu Anlage und Gebrauch des Buches 14 2.1. Drei hermeneutische Perspektiven - Methoden-Triangulation 14 2.2. Grundentscheidungen und praktische Umsetzung 19 II. Voraussetzung der Auslegung 25 1. Die (Re)konstruktion des Textes (klassisch: Textkritik) 27 2. Übersetzung des griechischen Textes ins Deutsche (Translation) 41 III. Methoden der Auslegung 57 Sprach- bzw. Literaturwissenschaftliche Methoden 1. Grammatisch-syntaktische Analyse 59 2. Semantische Analyse (klassisch: Begriffs- und Motivgeschichte) 73 3. Pragmatische Analyse 91 4. Gattungsanalyse (klassisch: Formgeschichte) 107 5. Analyse von bildlichen Texten 123 6. Narratologische Analyse 135 7. Rhetorische Analyse argumentativer Texte 153 Geschichtswissenschaftliche Methoden 8. Quellenanalyse (klassisch: Literarkritik) 167 9. Überlieferungsgeschichtliche Analyse (klassisch: Redaktionskritik) 181 10. Der Text in seinem zeitgeschichtlichen Kontext: Sozial- und kulturgeschichtliche sowie archäologische Analyse 197 11. Der Text in seinem religionsgeschichtlichen Kontext: Analyse anhand von Mitwelttexten (klassisch: Religionsgeschichtlicher Vergleich) 213 Rezeptionsästhetische Methoden 12. Literarisch-rezeptionsästhetische Analyse 229 13. Geistlich-theologische Analyse 241 14. Befreiungstheologische und postkoloniale Analyse 253 15. Gendersensible Analyse. Im Fokus: Feministische Auslegung 269 16. Ethische Analyse 279 17. Analyse im Horizont von Literatur und bildender Kunst 297 18. Performative Analyse. Im Fokus: Bibliodrama und Bibliolog 311 19. Dis/ability-sensible Analyse 323 20. Ökohermeneutische Analyse 333 IV. Anhänge 349 1. Formale Hinweise zum Schreiben einer exegetischen Hausarbeit 351 2. Beispielexegese an einem Text (Lk 22,14-20) 359
I. Hinführung 1 1. Grundlagen 3 1.1. Das Ziel des Methodenlernens: Langfristige Auslegungskompetenz 3 1.2. Die Bibel als Basis und Problem: Zur Notwendigkeit einer Auslegungslehre 4 1.3. Begriffsklärungen und fatale Trennungen: Exegese - Auslegung; Methodik - Hermeneutik; Objektivität - Subjektivität; wissenschaftliche Analyse - theologische Deutung 6 1.4. Noch eine Methodenlehre? Oder: Was ist neu am vorliegenden Ansatz? 11 2. Zu Anlage und Gebrauch des Buches 14 2.1. Drei hermeneutische Perspektiven - Methoden-Triangulation 14 2.2. Grundentscheidungen und praktische Umsetzung 19 II. Voraussetzung der Auslegung 25 1. Die (Re)konstruktion des Textes (klassisch: Textkritik) 27 2. Übersetzung des griechischen Textes ins Deutsche (Translation) 41 III. Methoden der Auslegung 57 Sprach- bzw. Literaturwissenschaftliche Methoden 1. Grammatisch-syntaktische Analyse 59 2. Semantische Analyse (klassisch: Begriffs- und Motivgeschichte) 73 3. Pragmatische Analyse 91 4. Gattungsanalyse (klassisch: Formgeschichte) 107 5. Analyse von bildlichen Texten 123 6. Narratologische Analyse 135 7. Rhetorische Analyse argumentativer Texte 153 Geschichtswissenschaftliche Methoden 8. Quellenanalyse (klassisch: Literarkritik) 167 9. Überlieferungsgeschichtliche Analyse (klassisch: Redaktionskritik) 181 10. Der Text in seinem zeitgeschichtlichen Kontext: Sozial- und kulturgeschichtliche sowie archäologische Analyse 197 11. Der Text in seinem religionsgeschichtlichen Kontext: Analyse anhand von Mitwelttexten (klassisch: Religionsgeschichtlicher Vergleich) 213 Rezeptionsästhetische Methoden 12. Literarisch-rezeptionsästhetische Analyse 229 13. Geistlich-theologische Analyse 241 14. Befreiungstheologische und postkoloniale Analyse 253 15. Gendersensible Analyse. Im Fokus: Feministische Auslegung 269 16. Ethische Analyse 279 17. Analyse im Horizont von Literatur und bildender Kunst 297 18. Performative Analyse. Im Fokus: Bibliodrama und Bibliolog 311 19. Dis/ability-sensible Analyse 323 20. Ökohermeneutische Analyse 333 IV. Anhänge 349 1. Formale Hinweise zum Schreiben einer exegetischen Hausarbeit 351 2. Beispielexegese an einem Text (Lk 22,14-20) 359
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