Straßennamen erzählen Geschichte - dennoch sind sie bisher kaum Gegenstand eingehender Forschung geworden. Im Falle der Stadt Köln erstaunt das umso mehr, als Köln im Mittelalter eine der größten und bedeutendsten Städte Europas war. Ihre ältesten Straßennamen lassen sich bis ins 10. Jahrhundert zurückverfolgen. Das zweibändige Buchprojekt hebt nicht nur den Namenschatz der Stadt Köln, sondern macht auch einzigartig und beispielhaft die enge Verflechtung von Stadtraum und Straßennamen als Verhältnis von Sehen und Bezeichnen sichtbar.
Im ersten Band entwirft Peter Glasner anhand der Kulturgeschichte der Straßennamen eine Mentalitätsgeschichte des kollektiven Sehens. So entsteht ein Modell der Wahrnehmung des öffentlichen Raumes im Wandel zwischen Mittelalter und Neuzeit - denn das Sehen hat Geschichte.
Der lexikalische zweite Band führt Herkunft, Bedeutung und Geschichte der mittelalterlichen Straßennamen anhand von über 4600 Bezeichnungsbelegen vor Augen.
Prächtig ausgestattet verführen die einzeln oder gemeinsam im Schuber erhältlichen Bände zum nachvollziehbaren Gang durchs mittelalterliche Köln.
Im ersten Band entwirft Peter Glasner anhand der Kulturgeschichte der Straßennamen eine Mentalitätsgeschichte des kollektiven Sehens. So entsteht ein Modell der Wahrnehmung des öffentlichen Raumes im Wandel zwischen Mittelalter und Neuzeit - denn das Sehen hat Geschichte.
Der lexikalische zweite Band führt Herkunft, Bedeutung und Geschichte der mittelalterlichen Straßennamen anhand von über 4600 Bezeichnungsbelegen vor Augen.
Prächtig ausgestattet verführen die einzeln oder gemeinsam im Schuber erhältlichen Bände zum nachvollziehbaren Gang durchs mittelalterliche Köln.
