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Ein kleines Dorf in der Schweiz, Seldwyla, ist der Schauplatz für eine Sammlung von Geschichten, die die menschlichen Schwächen und die Ironie des Schicksals beleuchten. In der Mitte des 19. Jahrhunderts, einer Zeit des Wandels und der sozialen Umbrüche, entfaltet sich eine Reihe von Erzählungen, die die Eigenheiten und Absurditäten des menschlichen Verhaltens aufzeigen. Die Bewohner von Seldwyla sind ein Spiegelbild der Gesellschaft, in der Ehrgeiz, Eitelkeit und die Suche nach Glück oft zu unerwarteten Ergebnissen führen. Diese Geschichten, die sowohl humorvoll als auch nachdenklich sind,…mehr

Produktbeschreibung
Ein kleines Dorf in der Schweiz, Seldwyla, ist der Schauplatz für eine Sammlung von Geschichten, die die menschlichen Schwächen und die Ironie des Schicksals beleuchten. In der Mitte des 19. Jahrhunderts, einer Zeit des Wandels und der sozialen Umbrüche, entfaltet sich eine Reihe von Erzählungen, die die Eigenheiten und Absurditäten des menschlichen Verhaltens aufzeigen. Die Bewohner von Seldwyla sind ein Spiegelbild der Gesellschaft, in der Ehrgeiz, Eitelkeit und die Suche nach Glück oft zu unerwarteten Ergebnissen führen. Diese Geschichten, die sowohl humorvoll als auch nachdenklich sind, bieten einen tiefen Einblick in die menschliche Natur und die Herausforderungen des Lebens. Die Themen der Erzählungen reichen von Liebe und Verlust bis hin zu Täuschung und Selbsttäuschung, und sie sind durchdrungen von einer feinen Ironie, die den Leser zum Nachdenken anregt. Durch die lebendige Darstellung der Charaktere und die präzise Beobachtung ihrer Schwächen wird der Leser in eine Welt entführt, die sowohl vertraut als auch fremd erscheint. Die Geschichten von Seldwyla bieten nicht nur Unterhaltung, sondern auch eine Gelegenheit, über die eigenen Werte und Entscheidungen nachzudenken. Indem sie die Komplexität und die Widersprüche des menschlichen Lebens aufzeigen, laden sie den Leser ein, die Welt mit neuen Augen zu sehen.
Autorenporträt
Gottfried Keller (* 19. Juli 1819 in Zürich; ¿ 15. Juli 1890 ebenda) war ein Schweizer Dichter und Politiker. Wegen eines Jugendstreiches von der höheren Schulbildung ausgeschlossen, trat er eine Ausbildung an, um Landschaftsmaler zu werden. Er verbrachte zwei Studienjahre in München, von wo er 1842 mittellos in seine Vaterstadt zurückkehrte. Unter dem Eindruck der politischen Lyrik des Vormärz entdeckte er sein dichterisches Talent. Zur gleichen Zeit beteiligte er sich an der militanten Bewegung, die 1848 zur staatlichen Neuordnung der Schweiz führte. Als die Zürcher Regierung ihm ein Reisestipendium gewährte, wandte er sich nach Heidelberg an die Ruprecht-Karls-Universität, um Geschichte und Staatswissenschaften zu studieren, und von dort aus weiter nach Berlin, um sich zum Theaterschriftsteller auszubilden. Anstelle von Dramen entstanden jedoch Romane und Novellen, so Der grüne Heinrich und Die Leute von Seldwyla, seine bekanntesten Werke. Nach sieben Jahren in Deutschland kehrte er 1855 nach Zürich zurück, zwar als anerkannter Schriftsteller, doch immer noch mittellos. Letzteres änderte sich 1861 mit seiner Berufung zum Ersten Staatsschreiber des Kantons Zürich. Der Berufung war die Veröffentlichung des Fähnlein der sieben Aufrechten vorausgegangen, einer Erzählung, in der er seine 'Zufriedenheit mit den vaterländischen Zuständen' ausdrückte, zugleich aber bestimmte, mit dem gesellschaftlichen Fortschritt verbundene, Gefahren aufzeigte.