Der Wüstenbewohner spürt am meisten von allen Menschenkindern die Erbarmungslosigkeit der Gespaltenheit des Menschen. Ist doch seine Wanderung, sein endloses Umherstreifen eine ewige Reise auf der Suche nach der Freiheit und der Rückkehr zu Gott. Und die krankhafte Sehnsucht, deren Brennen er mit den kummervollen Assahar-Liedern zu lindern sucht, ist das Streben nach der verlorenen Heimat, eine schüchterne Bitte um Verzeihung bei einer Mutter, die ihn allein dadurch verlor, dass sie ihn in der kahlen Weite, der Wüste, gebar. Es ist, mit einem mutigen Ausdruck, die Sehnsucht, sesshaft zu werden. Und die Sesshaftigkeit ist das Leichentuch, ist die natürliche Vorbereitung auf den Tod.
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