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12 Kundenbewertungen

Die Slowenin Zora lernt ihren Ehemann, den Arzt Pietro Del Buono, am Ende des Ersten Weltkriegs kennen. Sie folgt ihm nach Bari in Süditalien, wo sie in einer eleganten Villa ein großbürgerliches Leben führen und sich zugleich als überzeugte Kommunisten im Widerstand gegen den Faschismus Mussolinis engagieren. Zora - herrisch, klug und temperamentvoll - will mehr sein, als sie es in ihrer Zeit kann, und drückt ihrer Familie über Generationen ihren Stempel auf.

Produktbeschreibung
Die Slowenin Zora lernt ihren Ehemann, den Arzt Pietro Del Buono, am Ende des Ersten Weltkriegs kennen. Sie folgt ihm nach Bari in Süditalien, wo sie in einer eleganten Villa ein großbürgerliches Leben führen und sich zugleich als überzeugte Kommunisten im Widerstand gegen den Faschismus Mussolinis engagieren. Zora - herrisch, klug und temperamentvoll - will mehr sein, als sie es in ihrer Zeit kann, und drückt ihrer Familie über Generationen ihren Stempel auf.
Autorenporträt
Zora del Buono, 1962 in Zürich geboren, studierte Architektur an der ETH Zürich und arbeitete mehrere Jahre als Bauleiterin im Nachwende-Berlin. Sie war Gründungsmitglied und Kulturredakteurin der Zeitschrift ¿mare¿. Neben Romanen (2022 erschien ¿Die Marschallin¿ als Taschenbuch bei Diogenes) und einer Novelle veröffentlichte sie 2015 bei Matthes & Seitz auch ein Buch über Bäume. Zora del Buono lebt in Zürich. 2024 gewann sie für ¿Seinetwegen¿ den Schweizer Buchpreis.
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur Süddeutsche Zeitung-Rezension

Zugewandt aber am Ende ein wenig lustlos bespricht Rezensent Fritz Göttler diesen Roman. Eigentlich kann die Hauptfigur der slowenisch-italienischen Titoistin, Großmutter der Autorin, ihn durchaus begeistern. Aber bei allen funkelnden Einzelheiten der von der Enkelin ausgebreiteten Charaktere sowie Hinweisen auf Literatur- und Bildungsgeschichte, die der Kritiker nacherzählt, kann er sich zu keinem urteilenden Zugriff durchringen. Einzig das schöne Romanzitat "Kommunismus ist Aristokratie für alle", bleibt als Charakterisierung der Hauptfigur und ihres Romans im Gedächtnis.

© Perlentaucher Medien GmbH
"Das alles wird mit vielen interessanten Figuren in einem großen Spannungsbogen erzählt, ohne Pathos oder Sentimentalität, dafür aber mit einem unterschwelligen Humor, der für die Menschenliebe der Autorin spricht.
Die ZEIT - Was wir lesen, Petra Gerster, heute-Moderatorin

"Den besten deutschsprachigen Roman des Herbstes hat die Schweizerin Zora del Buono geschrieben, einen reichen, abenteuerfrohen, lebenswahren Aktivistinnenroman.
SPIEGEL, Volker Weidermann

"Atemberaubend.
Süddeutsche Zeitung, Fritz Göttler

"Ein süffig und stilsicher erzählter Roman.
Neue Züricher Zeitung, Rainer Moritz

"Ein großer Wurf. () Mit all seinen Figuren und Schauplätzen ist Die Marschallin ein großes Lesevergnügen, so temperament- und grauenvoll, wie es das vergangene Jahrhundert vielleicht wirklich war.
Die ZEIT, Eva Menasse

"Del Buonos Buch ist so, wie Literatur sein soll: überraschend, nicht vorhersehbar, geduldig dabei, detailprall, abgründig, tiefsinnig, nicht moralisierend und frei von Klischees. Was del Buono macht, ist Kunst.
Die Weltwoche, Michael Maar

"Ein wundervoller, aktueller Roman. In das Leben dieser Frau hat sich Weltgeschichte eingeschrieben.
SRF 52 Beste Bücher, Felix Münger

"Dass der Roman stilistisch (zudem) ein unerhörtes Vergnügen ist, ohne jede Phrase oder Prätention, macht ihn zu einem doppelten glücklichen Sonderfall.
Spiegel Online, Elke Schmitter

"Präzise gezeichnete Miniaturen, die sich zu einem lebensprallen Panorama verbinden.
Gießener Anzeiger, Heidrun Helwig

"Detailgenau, vielschichtig und raffiniert. Bei Netflix würde Die Marschallin unter Filme mit starken Frauen einsortiert werden.
Die Tageszeitung, Doris Akrap

"Eine brillante Erzählarchitektin.
Schweiz am Wochenende, Julia Stephan

"Eine spannende Geschichtslektion.
Blick, Daniel Arnet

"Die Marschallin setzt nicht nur einer faszinierenden, widersprüchlichen Figur ein Denkmal, sondern lässt eine ganze Epoche erstehen, und wir bewegen uns staunend durch eine Welt, in der Multikulturalität zum ganz selbstverständlichen Alltag gehörte.
Neue Zürcher Zeitung, Manfred Papst

"Del Buono steht eine Sprache zu Gebote, deren Präzision in Poesie umschlägt."
Richard Kämmerlings, Die Welt

"Einen lebenssatteren Roman mit interessanteren Figuren kann man derzeit kaum finden." Elke Heidenreich, Kölner Stadtanzeiger

"Ein Jahrhundertroman.
SPIEGEL Online, Elke Heidenreich

"Die Stärke des Buches ist, dass alle Figuren so lebendig und vital sind, als wäre die Autorin dabei gewesen.
SRF Literaturclub, Nicola Steiner
"Große Familiensaga.
SonntagsBlick, Daniel Arnet

"Zora del Buonos Die Marschallin ist der interessanteste Roman des deutschsprachigen Herbstes. SPIEGEL Online
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